„Focus“-Gründer Helmut Markwort: Linke Journalisten diffamieren Rechte

Helmut Markwort mit seiner Lebensgefährtin Patricia Riekel (u.a. Herausgeberin Bunte, Freundin, Donna) mit Bertelsmann-Madame Liz Mohn (pupur farbenes Kleid). Foto: Wikimedia Commons.

Mit dem geflügelten Schlagwort „Kampf gegen Rechts“ sei es Journalisten gelungen, jene zu diffamieren, die nicht links seien. So lässt sich eine Äußerung des legendären Focus-Gründers Helmut Markwort zusammenfassen, welche nun die Deutschen Nachrichtenagentur dpa verbreitet.

Doch damit nicht genug: Der „Focus“-Herausgeber Helmut Markwort sieht in Deutschland mittlerweile eine politische Einseitigkeit. Burdas Erster Journalist ist der Überzeugung, dass Umfragen die Aussage zulasse, wonach die meisten Journalisten in Deutschland Wähler der GRÜNEN seien. Nur rund acht Prozent der Journalisten würden der CDU nahestehen. Dies habe selbstverständlich Einfluss auf die Auswahl journalistischer Beiträge, so Markwort.

Um sich nicht ins Schussfeld zu bringen, relativierte Helmut Marktwort seine Äußerung gegenüber der dpa mit den Worten, er sehe bei Journalisten eine „gefühlte Neigung zu den Grünen…“, welche „sich auch in der Auswahl der Themen, in der Gewichtung der Meldung widerspiegelt“.

Kein Wunder, dass sich in den USA mit Breitbart.com ein Portal gegründet hat, welches auf eine Nutzerschaft von mittlerweile rund 30 Millionen Bürger zählt und als starkes Bollwerk gegen linksliberale Meinungsführer vom Schlage CNN, Washington Post oder New York Times zielt.

Der journalistische Herausgeber und Chefredakteur von Breitbart, Stephen Bannon, wurde nun ins Kabinett des künftigen US-Präsidenten Donald Trump berufen. Grund genug, damit das G+J-Magazin STERN in einer Titelgeschichte vom 24. November (Ausgabe 48) gleich mal wieder einseitig Hetze auch gegen ihn macht.

Die Schlagzeile: „Die Dunkle Macht Hinter Trump“. Bannon wird aber nicht differenziert analysiert, sondern in dem Artikel pauschal und einseitig hingestellt, als sei Breitbart von A bis Z eine Anhäufung demagogischer Lügengeschichten. Dabei ist Breitbart längst für eine breite konservative Szene rund um die Republikaner und sonstiger konservativer Wählerschichten zum zentralen Organ geworden mit einer phänomenalen Durchschlagskraft auch in den sozialen Netzwerken.

Breitbart macht derzeit von sich Schlagzeilen, da das Portal offensiv zum Boykott von Kellogg’s Cornflakes aufruft. Grund für den Boykott: Das Unternehmen Kellogg’s soll auf Grund der Berufung des Breitbart-Herausgebers in das Trump-Kabinett seine Anzeigen auf Breitbart storniert haben. Kritiker sehen gar eine generelle Distanzierung vom konservativen Lager auf Seiten von Kellogg’s.

Helmut Markwort sagte jedenfalls mit Blick auf Deutschlands Medien:

„Es ist den Linken gelungen, das Wort ‚rechts‘ zu diffamieren… ‚Kampf gegen Rechts’ heißt es; eine rechte Partei steht schon kurz vor den Nazis.“

Markwort wird am 8. Dezember 80, sieht aber immer noch deutlich jünger aus, was vielleicht auch an seinem Lebensmotto liegt: Journalistische Neugierde und das damit verbundene stete Interesse an Neuem.

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