18 Menschen von Bomben zerrissen

Terroristische Anschläge haben in einem beliebten Touristen-Café in der Marokkanischen Stadt Marrakesch mindestens 18 Menschen das Leben gekostet. Mehrere Detonationen, hervorgerufen durch Bomben, zerrissen die morgendliche Stimmung in dem bekannten Café „Argana“. Neben den Toten seien auch 20 Verletzte zu beklagen, teilten die Nachrichtenagenturen mit.  Der im Volk beliebte König Mohammed VI. äußerte seine große Bestürzung.

Für das Land, das vor allem bei Individualtouristen beliebt ist, könnte dieser Terroranschlag herbe wirtschaftliche Folgen durch weniger Touristen bedeuten. Marokko setzt traditionell weniger auf Massentourismus als vielmehr auf Individualtourismus. Dabei gehören Ausflüge in Restaurants und Cafés in Marokko zum Standardprogramm. Die meisten der getöteten oder verletzten waren Touristen – unter anderem aus Frankreich. Bereits vor gut acht Jahren hatte das Land ein furchtbarer Terroranschlag gebeutelt.

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