NATO-Terror gegen Tripolis geht weiter/ Verstoß gegen UNO-Resolution

A young African girl in an orphanage looks up from her meal at the dining table.
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Ungeachtet des UNO-Verbots, zivile Ziele in Libyen anzugreifen, macht die NATO mit ihrem Bombenterror gegen die libyische Hauptstadt Tripolis auf Kosten der Steuerzahler westlicher Länder, wie Frankreich, Spanien, England oder (indirekt) Deutschland, weiter: In der Nacht zum Sonntag habe sie, berichten mehrere Medien, wieder zahlreiche Bomben auf Tripolis abgeworfen. Augenzeugen berichten, die halbe Stadt habe gebebt, viele Zivilisten seien durch die NATO-Bomben gestorben.

Die NATO, die mittlerweile im Verdacht steht, in Libyen auch Kriegsverbrechen begangen zu haben, in dem sie vorsätzliche unbeteiligten Zivilisten getötet hat, zeigt damit einmal mehr, dass auch Kriegsbündnisse eigentlich demokratischer Staaten zu Kriegsterror-Aktionen fähig sind – einfach auf Grund ihrer überlegenen Gewalt-Macht. Derweil gingen, berichtet der amerikanische Nachrichtensender CNN, mehrere Tausend, wenn nicht Hunderttausende, Anhänger des derzeitigen Staatschefs Muammar Gaddafi auf die Straße um dem seit über 40 Jahren amtierenden Machthaber ihre Unterstützung kundzutun.

Der NATO-Krieg gegen den souveränen Staat Libyen dient längst nicht mehr nur dem Kampf um demokratische Strukturen, sondern dem Ziel, eines der größten Erdölvorkommen der Welt unter die Kontrolle zu bekommen – wie es zu Zeiten des europäischen Kolonialismus schon einmal der Fall war. Kriegsberichterstattung.com schätzt, dass die seit März dauernden NATO-Kriegshandlungen den Steuerzahler bereits über drei Milliarden Euro gekostet haben dürften.

Alleine die USA gaben unter Führung des Präsidenten Barack Obama mittlerweile zu, bereits gut eine Milliarde U.S.-Dollar für diesen Krieg ausgegeben zu haben. Kriegsberichterstattung.com hält die vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy angegebenen 100 Millionen Euro, welche angeblich Frankreich bislang für den Libyen-Krieg ausgegeben habe, für deutlich zu niedrig.

Während die NATO Milliarden Euro in Libyen verbombt, kämpfen mehr als elf Millionen Afrikaner, darunter Hunderttausende Frauen und Kinder, in anderen afrikanischen Staaten derzeit ums nackte Überleben. Sie haben kein Geld für Nahrung. Seit kurzem tobt eine der schlimmsten Hungersnöte in Afrika in den vergangen 16 Jahren.

Derweil hat die deutsche Bundesregierung aus CDU und FDP bekannt gegeben, gerade einmal fünf Millionen Euro für die Hungernden zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Das Geld des Westens scheint knapp zu sein: Werden doch Milliarden benötigt, um die in Jahrzehnten aufgebaute Infrastruktur in Libyen durch die NATO-Bombenflüge zu vernichten. Den Wiederaufbau bezahlen nach der  von der NATO geplanten Eliminierung Gaddafis, anschließend maßgeblich auch die deutschen Steuerzahler. Das habe bereits CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber Obama zugestanden, lauten Berichte.

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