Amerika gedenkt den 3000 Toten von 9/11

The NYC skyline with the World Trade Center seen from NJ
Foto: © istockphoto/robert van beets

Die USA gedenken heute, dem 9. September 2011, den rund 3000 Toten, die durch Angriffe der arabischen global aktiven Terrororganisation Al Quaida ums Leben kamen.

Während der nationalen Gedenkfeier werden derzeit am Ground Zero in New York, jenem Ort, an dem die beiden Türme des World Trade Centers standen, die Namen jedes einzelnen dort Getöteten vorgelesen. In bewegenden Momenten gedenken die USA, aber auch die ganze Welt, den vielen unschuldigen Toten.

Arabische Terroristen hatten Flugzeuge in das World Trade Center am 9. September 2001 gelenkt und damit die Einstürze dieser weltweit bekannten U.S.-Symbole herbeigeführt. „Großer Gott steh uns bei“, hatte damals die deutsche nationale Boulevardzeitung „BILD“ getitelt. 9/11, wie es seitdem verkürzt heißt, war Ausgangspunkt für umfangreiche Vergeltungsschläge der USA mit bislang gut 250.000 Toten  – in Länder wie Irak, Afghanistan oder Pakistan. Außerdem wurden gut 3000 Menschen überwiegend illegal weltweit festgenommen und in Flugzeugen zu geheimen Gefängnissen geflogen oder gleich direkt in das zentrale weltweit umstrittene Foltergefängnis Guantánamo auf Kuba. Dort sitzen bis zum heutigen Tage unzählige Terrorverdächtige unter abenteuerlichsten Umständen ein.

Auch Deutschland war 2001 geschockt. Zeigten die Terroranschläge doch eindringlich, wie tief die Spaltung zwischen dem Westen und anderen Ländern war. Während viele Menschen dachten, der neue U.S-Präsident Barack Obama (Demokratische Partei) würde weltweit für Aussöhnung sorgen, trat genau das Gegenteil ein. Alleine Obama lies in den vergangenen zwei Jahren mit den unbemannten schwer bewaffneten High-Tech-Flugzeugen „Drohnen“ weltweit unter Verstoß des Völkerrechts gut 2000 Menschen mit Raketen hinrichten. Darunter sollen jedoch gerade einmal rund 130 Terror-Anhänger von Al Quaida gewesen sein. Viele dürften also auch unschuldig umgebracht worden sein. Darüber berichtete jetzt das Wallstreet Journal in seiner Ausgabe vom 9. September 2011.

Das waren deutlich mehr Hinrichtungen, als sie sein Vorgänger Georg Bush (Republikanische Partei) durchführen lies. Der Unterschied zu Bush ist: Waren Bushs Folterungen und Menschenrechtsverstöße mehr oder weniger öffentlich bekannt, ist Obamas Hinrichungsmaschinerie kaum in der Öffentlichkeit präsent. Er lässt leise zuschlagen, weltweit. Dabei ignoriert er das Völkerrecht in noch deutlicherem Ausmaß als es Bush tat. Doch gerade einmal vier deutsche Medien – darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung – berichteten bislang über diese Massenhinrichtungen, die Obama angeordnet hat.

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