Iran schießt möglicherweise Drohne ab / U.S.-Spionage- und Kampfflugzeug tötete mehr als 2000 Menschen

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Es wäre ein schwerer Schlag für das U.S-Militär: Nach Angaben des iranischen Militärs habe man in der östlichen Provinz des Irans eine amerikanische Drohne des Typs RQ-170 Sentinel vom Himmel geholt. Mit dem Namen „Drohne“ umschreiben die Amerikaner ihre unbemannten Spionage- und Kampfflugzeuge.

Alleine in den vergangenen zwei Jahren, berichtete das Wallstreet Journal, habe die U.S.-Regierung unter Barack Obama (Demokraten) gut 2000 Menschen weltweit mit Raketenangriffen von Drohnen umgebracht. Offiziell behaupten die USA gerne, man töte ausschließlich Terrorverdächtige. Doch zahlreiche Kriegsexperten zweifeln diese US-Version mittlerweile an. Grund: Die Anzahl der Getöteten ist einfach viel zu hoch.

Kritik von Menschenrechtlern

Hinzu kommt Kritik von Menschenrechtlern: Die USA verstoßen mit den Massentötungen gegen international geltendes Recht. Deshalb scheint es im Bestreben von immer mehr Ländern zu liegen, diese Spionage und -Killerflugzeuge abzuschießen. Der Iran dürfte hierbei nicht das einzige Land sein. Das ist allerdings kein einfaches Unterfangen, da die Drohnen ursprünglich als auf einem Radar nicht sichtbar galten. Ihre Schützhülle sollte sie entsprechend auch für Raketenangriffe unverwundbar machen.

Der mögliche Drohnen-Abschuss dürfte den aufgeheizten Konflikt zwischen dem Westen und dem Iran weiter befeuern. Der Westen wirft dem Iran vor, am Bau einer Atombombe zu basteln und damit den Frieden in Nahost ernsthaft zu gefährden. Israel hatte in den vergangenen Jahren deshalb mehrere iranische Atomwissenschaftlicher im Iran ermordet. Als Helfer könnten die USA fungiert haben.

Doch nicht nur das: Israel droht mittlerweile offen mit Krieg gegen den Iran. Damit könnte die gesamte Region in Flammen aufgehen – Ägypten eingeschlossen. Denn seit dem Rücktritt des langjährigen Regierungschefs Hosni Mubarak ist der alte Konflikt zwischen dem Land am Nil und Israel wieder aufgebrochen. Israel verfügt nun über gar keine Verbüdeten mehr im Nahen Osten.

Amerikaner sollen in iranischen Luftraum eingedrungen sein

Derweil ist vom Iran zu hören, die nun angeblich abgeschossene Drohne sei, von Afghanistan kommend, in den iranischen Luftraum eingedrungen. Bislang gibt es keine Fotos von der abgeschossenen Drohne. Nach Angaben der Iraner handele es sich jedoch nicht um die erste vom Iran eliminierte Drohne. Immerhin gab das westliche Kriegsbündnis NATO zu, die Kontrolle über eine Drohne kürzlich verloren zu haben und keinen Kontakt zu dem unbemannten Kampf und -Spionageflugzeug mehr zu haben. Das deutet darauf hin, dass die iranische Verison des Abschusses zutreffen könnte.

Drohnen werden vom US-Konzern Lockheed Martin gebaut und gehören zu einem der wichtigsten Geheimprojekte des US-Militärs. Seit dem Jahr 2007 wurden diese Flugkörper jedoch diverse Male von Beobachtern gesichtet und fotografiert.  Drohnen spielten höchstwahrscheinlich auch bei der Tötung des Terrorchefs Osama Bin Laden in Pakistan im Mai 2011 durch die USA eine große Rolle.

Die Drohnen hätten, heißt es, Live-Bilder von der Erstürmung des Bin Laden-Anwesens via Satellit nach Washington ins Weiße Haus geschickt. Dort hatten U.S.-Präsident Barack Obama und seine Außenministerin Hillary Clinton die Tötung Bin Ladens wie in einem Hollywood-Streifen per Direktübertragung verfolgt und damit eine neue Ära des Killing-Watchings durch Regierende eingeleitet.

 

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