Erdbeben und Tsunami-Angst auf Sumatra in Indonesien

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©istockphoto.com/avor Lovincic

Auf der von Naturkatastrophen regelmäßig heimgesuchten indonesischen Insel Sumatra bebte die Erde und alle Bewohner packte die pure Panik. Panik vor einem Tsunami, wie einer schon einmal im Jahr 2006 über die Insel und viele andere asiatische Regionen hinweggerauscht war.

Damals kostete der Tsunami in der gesamten asiatischen Region zwischen 170.000 und 250.000 Menschen das Leben. Zehntausende verloren ihre Existenz. Auch dieses Mal, am Mittwoch im April 2012, war das Beben gewaltig, als gegen 15.38 die Erde bebte.

Der Notfallplan auf der Insel rief umgehend eine offizielle Tsunamiwarnung aus. Zehntausende Menschen auf der Insel dachten nur noch an eines: Flucht, hinauf auf irgendwelche Anhöhen, weit weg von der Küste. Mit Mopeds oder Autos, auch mit Fahrrädern, TucTucs oder Kleinlastwagen waren Zehntausende auf der Flucht, auf der Flucht wie im Krieg. Wer nicht fahren konnte, rannte. Auch in Nachbarländern, wie im beliebten thailändischen Urlaubsgebiet Phuket, mussten die Menschen die Strände vorsorglich räumen.

Glück im Unglück: Letztlich waren die Wellen, die auf die Insel rauschten, nicht höher als bis zu einem halben Meter. Was bleibt, ist eine Region, die sich bewusst ist: Ein Tsunami kann Asien jederzeit treffen. Das musste auch Japan im März 2011 schmerzlich kennenlernen. Länder in Asien, wie Indonesien oder Thailand, auch Malaysia, sind auf Grund des tropisch-warmen Klimas, der bunten Pflanzenpracht und dem badewannenwarmen klaren Meerwasser besonders auch bei deutschen Touristen beliebt.

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