UNO mit Beobachtern in Syrien

Foto: Verlag.

Seit wenigen Tagen ist in Syrien mehr oder weniger Waffenruhe eingekehrt. Jetzt möchte die UNO mit mittelfristig bis zu 250 Beobachtern in Syrien helfen, dass der Frieden auch länger anhält. Schon in Kürze sollen zunächst 30 Beobachter in das Land und helfen, dass die Waffenruhe eingehalten wird.

Sie erfüllen keine einfache Mission. So erklärten die syrischen Anti-Regierungstruppen und Söldner, sie wollten keinen Frieden, sondern das Regime mit Terror und Gewaltaktionen aus dem Amt kippen. Die Söldner kamen schon Tausendfach im Libyen-Krieg 2011 im Einsatz, wurden dort nach Schätzungen von Experten von Frankreich finanziert. Wie dort, so auch in Syrien: Sie werden von ausländischen Nationen, in diesem Fall nach Vermutungen und Gerüchten von Syriens Erzfeind, Saudi-Arabien, möglicherweise finanziert und wohl heimlich hochgerüstet.

Derweil wurde vor der syrischen Küste ein deutscher Frachter mit angeblich syrischen Waffen gestoppt. Die Rederei habe, lauten Berichte, freiwillig westliche Militärs informiert und die Ladung, entsprechend des West-Embargos gegen Syrien, dem Westen übergeben.

Söldner werden in Syrien wahrscheinlich von Fremdmächten heimlich aufgerüstet

Interessant: Die Belieferung der Söldner und sonstigen syrischen Regierungs-Gegner mit Raketen, Maschinengewehren, Handgranaten etc., wird vom Westen nicht unterbunden, sondern könnte nach mehreren Berichten und Gerüchten sogar aktiv vorangetrieben worden sein und werden.

So misst der Westen, wie schon in seinem Libyen-Krieg, mal wieder mit zweierlei Maß. In Libyen wurden nach Berichten beteiligter Gruppierungen rund 50.000 Menschen, überwiegend Anhänger des von der NATO weggebombten Gaddafi-Regimes, eliminiert.

Die meisten Menschen wurden mittels zehntausender vom westlichen Kriegsbündnis NATO abgeworfener Massenbomben umgebracht. Viele werfen der NATO deshalb auch Kriegsverbrechen vor. Die NATO wird auch von Deutschland finanziert. Doch der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag ermittelt mal wieder nicht – so wie er noch nie gegen den Westen, seinen wichtigsten Geldgeber, ermittelt hat.

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