Taliban befreien Hunderte Gefangene in Pakistan

Auch das noch: Die terroristischen radikal-islamischen Taliban haben in Pakistan Hunderte Gefängnisinsassen befreit und ihnen zur Flucht verholfen. Es heißt, die Taliban-Rebellen seien mit Granatwerfern und Maschinengewehren angerückt, hätten Straßensperren gebaut und dann zugeschlagen.

Die große Frage ist, wie das geschehen konnte und warum die Militärs in Pakistan, auch die Polizei, das nicht verhindern konnte? Die pakistanische Polizei berichtet, die Taliban wären am Sonntagmorgen vor Sonnenaufgang plötzlich vor einem großen Gefängnis im Nordwesten Pakistans angerückt. Insgesamt hätten mit Hilfe der Taliban 384 von 944 Insassen entkommen können.

Rund 150 Taliban-Kämpfer wären an dem Angriff auf die Haftanstalt in Bannu in der Region in Khyber Pakhtunkhwa beteiligt gewesen. 20 Befreite gehörten in die Kategorie „sehr gefährlich“. Darunter sei auch Adnan Rashid. Er war kürzlich in einen Mordanschlag auf den ehemaligen Präsidenten Pervez Musharraf verwickelt.

Taliban wollen keine Demokratie

Die Taliban, die ihren Krieg gegen demokratische Werte, besonders gegen demokratische Grundprinzipien, mittlerweile seit Jahrzehnten mit aller Gewalt und Brutalität durchführen, bestätigten die Befreiungsaktion, auch dass es eine langfristig vorbereitete Terror-Arbeit gewesen sei. Im Gegensatz zu den pakistanischen Behördenangaben spricht die Taliban selber von 1.200 befreiten Häftlingen.

Für die pakistanischen Sicherheitsbehörden ist die Befreiung so vieler Häftlinge ein Desaster. Zeigt es doch einmal mehr, dass sie die Lage in dem riesigen pakistanischen Reich nicht komplett im Griff haben. Das hatten vergangenes Jahr auch die USA ausgenutzt, indem sie gegen Völkerrecht verstoßend mitten in Pakistan mit Kampfhubschraubern eingerückt waren und in einem Anwesen den weltweit gefährlichsten Terroristen, Osama bin Laden, hinrichteten und seine Frauen gefangen nahmen. Auf die Instabilität Pakistans weist auch Musharraf in seiner beeindruckenden, auch auf Englisch verfassten, Biografie hin.

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