Ende Sanktionen gegen Birma beziehungsweise Burma oder Myanmar

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In Myanmar, auch genannt Birma oder Burma, vollzieht sich eine deutliche demokratische Wandlung. Das ist Anlass genug für die EU, die jahrelange Sanktionspolitik gegen das südostasiatische Land wenigstens teilweise nun zu beenden.

Damit möchte man sich der Militärdiktatur gegenüber erkenntlich zeigen, die eine Demokratisierung nun zulässt. Gelockert werden Einreiseverbote gegenüber Mitgliedern der Militärregierung, die Vermögenssperren sowie Handelsbeschränkungen.

Man lockere dies nun, teilte die EU mit, zunächst für ein Jahr. Je nachdem, wie stark die Demokratisierung voranschreite, wolle man dann darüber entscheiden, ob man die Lockerungen belasse oder wieder beende. Insgesamt durften 491 Personen aus Birma nicht mehr in die EU reisen.

Ebenfalls von den Lockerungen profitieren werden rund 800 europäische Firmen, die Handelsbeziehungen zu Birma einst pflegten und in dem asiatischen Land investierten. Komplett gestoppt wurde auch das Einfuhrverbot von Edelhölzern, Edelsteinen und Edelmetallen.

Das alte Kulturland Birma wird mit den Reformen auch wieder ein interessantes Reiseland für Touristen werden.

 

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