Piraten wählen neuen Vorstand auf Parteitag in Neumünster

An diesem Wochenende wählt die Piraten Partei einen neuen Vorstand auf ihrem Parteitag. Da die Piraten sich im Aufwind befinden, mittlerweile auf einer Augenhöhe mit den Grünen genannt werden, dürfte der Wahl des Bundesvorstands in Deutschland besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden.

Auch wenn tagesschau.de unsinnig davon schrieb, bei den Piraten gebe es „eine unklare Haltung mancher Piraten zum Rechtsextremismus“: Die Partei, auch die dort vertretenen Politiker, sind so wenig rechtsextrem, wie die ARD Silvio Berlusconi von Italien gehört.

Der Parteitag der Piraten wird in Neumünster, im nördlichsten Bundesland Schleswig Holstein, durchgeführt. Wer tatsächlich in den Bundesvorstand der Piraten gewählt wird, ist noch komplett offen. Viel Arbeit dürfte auch die Formulierung einer neuen Parteisatzung mit sich bringen.

Hättest Du doch geschwiegen Ottilie….

Im Vorfeld der Wahl des Bundesvorstands für Wirbel hatte der Berliner Pirat des Abgeordnetenhauses, Martin Delius, gesorgt. Er hatte davon schwadroniert, der Aufstieg der Piraten erinnere ihn an den Aufstieg der NSDAP in der Weimarer Republik und schließlich an die komplette Machtübernahme.

Da kann man nur sagen: Hättest Du doch geschwiegen Ottilie. Delius hätte ahnen können, dass in Deutschland jegliche Vergleiche mit dem politischen Umfeld des Dritten Reiches, ein absolutes Tabu sind.

Die Piraten Partei ist auch in anderen Gefilden manchmal noch arg unreif unterwegs. So möchten die Piraten in Mecklenburg Vorpommern das Wahlrecht für Kinder ab 12 Jahren einführen. Andere Piraten sprechen gar von einem Wahlrecht schon für Kleinst- oder Kleinkinder. Auf Fragen nach dem Parteiprogramm bekommt man seit Monaten die gleiche Leier zu hören: Das entwickelt sich schon… Wir sind gespannt!

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