Libyen: Gaddafi bot Sarkozy angeblich 50 Mio. Euro für Präsidentschafts-Wahlkampf in Frankreich

Der mit Hilfe des westlichen Kriegsbündnisses NATO im Jahr 2011 umgebrachte langjährige libysche Diktator Muammar al-Gaddafi habe dem französischen Präsidenten Nicolaz Sarkozy Geld für seinen Präsidentschafts-Wahlkampf im Jahr 2007 angeboten. So lautet ein aktuelles Gerücht, welches vom Online-Magazin Mediapart verbreitet wurde. Konkret sei es um 50 Mio. Euro gegangen, mit denen Gaddafi Sarkozy zum Sieg habe verhelfen wollen.

Auch wenn Sarkozy das vehement abstreitet: Beobachter halten die derzeit diskutierte Gaddafi-Spenden-Version für nicht unwahrscheinlich. Für Sarkozy, einer der wesentlichen Kriegsherren gegen das Gaddafi-Regime im Jahr 2011, kommt diese Enthüllung denkbar ungünstig. Steht er doch sowieso schon mit dem Rücken zur Wand und verlor den ersten Wahlgang um die Präsidentschaft von Frankreich vor kurzem. Nun steht die nächste Stichwahl vor der Türe – und ausgerechnet jetzt kommt so eine unangenehme Enthüllung.

Derzeit hat der sozialistische Kandidat François Hollande in Frankreich die Nase vorn und könnte Sarkozy schon in Kürze als Präsident ablösen.

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