Ägypten: In Kairo Ausgangssperre verhängt nach totem Soldaten

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Nachdem es zu schlimmen Zusammenstößen zwischen den ägyptischen Militärs und gewalttätigen Demonstranten in der Nacht zum Samstag in Kairo gekommen ist, verhängte nun das Militär in Ägyptens Hauptstadt Kairo eine Ausgangssperre für die Nacht zum Sonntag. Sie gilt von 23 Uhr bis 6 Uhr. Insgesamt waren 296 Menschen verletzt worden. Ein Soldat wurde sogar getötet.

Dabei ist allerdings unklar: Darf dann niemand mehr ausgehen? Nicht einmal Touristen? Im Zuge der gewaltsamen Aktionen von Demonstranten gegen das Verteidigungsministerium in Kairo nahm das Militär 300 Personen in eine 14-tägige Präventivhaft. Darunter seien auch neun Journalisten, die die Arbeit der Militärs behindert hätten. Immer wieder solidarisieren sich Journalisten mit auch gewalttätigen Demonstranten in Ägypten und glauben, ihr Journalistenberuf autorisiere sie zu solchen Aktionen. Das gilt auch immer wieder für ausländische Touristen oder Menschenrechtler.

Mittlerweile ist das Verteidigungsministerium von Panzern und Soldaten abgeriegelt. Immer wieder haben in den vergangenen Monaten gewalttätige Demonstranten ganze Häuser und Behörden abgefackelt und niedergebrannt (Bild).

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