Flugzeugabsturz Indonesien: Wrack auf Insel gefunden

Russland – Das Wrack des in Indonesien abgestürzten russischen Superjet 100 ist gefunden worden. Keiner der rund 50 Insassen hat wohl überlebt. Unter den Toten sind neben 8 Vertretern des russischen Flugzeugherstellers auch Indonesier sowie ein Amerikaner und ein Franzose.

Derzeit sind Bergungskräfte dabei das Wrack zu untersuchen. Nach derzeitiger Erkenntnis ist das Flugzeug wohl entweder in der Luft oder nach einem Aufprall auseinandergebrochen. Für den jungen russischen Flugzeughersteller Suchoi ist es eine Katastrophe, auch für Russland. Mit dem Superjet 100 wollte Russland nach dem Ende der Sowjetunion Anfang der 90er Jahre wieder in den Bau von Passagiermaschinen einsteigen. Suchoi arbeitete mit Boeing zusammen.

Das Wrack des gestern abgestürzten Superjet 100 war aus der Luft entdeckt worden. Die Absturzstelle liegt in circa 2.200 Meter Höhe auf dem Vulkan Salak. Das ist südlich der indonesischen Hauptstadt Jakarta.

Das russische Flugzeug war in Indonesien auf Marketingtour um interessierten Ländern das Flugzeug als Alternative zu Airbus oder Boeing vorzustellen: Beispielsweise für Pakistan, Indonesien, Burma, Vietnam. Es handelte sich um ein russisches Prestigeprojekt. Eine nationale Katastrophe für Russland ist, dass es ausgerechnet am 9. Mai, einem jährlich wiederkehrenden Feiertag, zu dem Absturz kam. Denn am 9. Mai gedenken die Russen der Befreiung von Nazi-Deutschland. Traditionell werden hier im Rahmen von Militärparaden technische Neuerungen gerade auch in der Luftfahrttechnologie gerne vorgeführt.

Wo das Flugzeugwrack nun gefunden wurde lesen Sie unter dem Link unten:

http://www.kriegsberichterstattung.com/id/1682/Flugzeugabsturz-Indonesien-Wrack-auf-Insel-gefunden/

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