Ehemalige RAF-Terroristin Becker bestreitet Teilnahme an Buback-Ermordung 1977

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Das ehemalige RAF-Mitglied Verena Becker hat ihr Schweigen vor Gericht gebrochen und bestreitet im Jahr 1977, damals, an einem Gründonnerstag, den Generalbundesanwalt Siegfried Buback erschossen zu haben oder auch nur daran beteiligt gewesen zu sein. 35 Jahre ist das ganze jetzt her. Doch erst jetzt kommt es zum Prozess gegen Becker.

Insgesamt hatte die RAF, Rote Armee Fraktion, drei Personen am Gründonnerstag erschossen. Derzeit versucht das Oberlandesgericht in Stuttgart noch einmal alle Details Revue passieren zu lassen. Becker sagte nun im Gerichtssaal zum Sohn des 1977 ermordeten Generalbundesanwalts: „Wer Ihren Vater getötet hat, kann ich nicht beantworten. Ich war nicht dabei.“ Becker selbst steht als vermeintliche Mittäterin vor Gericht. Bereits 1977 war sie zu lebenslanger Haft verurteilt worden, erhielt aber 1989 eine Begnadigung. Heute ist Becker 59 Jahre alt.

Sie erzählt, dass sie 1976 Deutschland verlassen habe und in den Jemen, den Nachbarstaat des Oman auf der arabischen Halbinsel, ging. Dorthin also, wo bis zum heutigen Tage terroristische Gruppen agieren – wie zum Beispiel Al Quaida. Becker sagte, sie selbst habe erst aus den Zeitungen an Ostern 1977 in Rom von dem Anschlag gegen Buback erfahren. Genau am 7. April 1977 war Buback von einem Motorradfahrer erschossen worden – gemeinsam mit zwei Begleitern in einem Dienst-Mercedes.

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