Occupy-Bewegung: Polizei räumt in Frankfurter Occupy-Camp

Die Frankfurter Polizei hat nun das Occupy-Camp vor der Europäischen Zentralbank geräumt. Seit Tagen campierten die Aktivisten mitten in Frankfurt um gegen soziale Ungerechtigkeiten, auch gegen aus ihrer Sicht zu wenig regulierte Finanzmärkte, zu demonstrieren.

Für die Polizei machte es der Umstand einfacher, dass einige Occupy-Mitglieder freiwillig das Protest-Camp verlassen hatten, andere jedoch mussten von der Polizei „herausgetragen“ werden. Derzeit seien noch rund 20 Camper vor Ort, wird berichtet. Diese Aktivisten sehen sich selbst als „harten Kern“.

Zur Räumung des Camps waren rund 20 Mannschaftswagen der Polizei angerückt. Da zahlreiche Aktivisten trotzt Aufforderung nicht das Camp räumten, schritt schließlich die Polizei ein. Zuletzt wohnten in den auf dem Rasen aufgebauten Zelten vor der Europäischen Zentralbank in der Frankfurter Innenstadt rund 100 Occupy-Aktivisten.

Die Occupy-Bewegung startete vor mehr als einem Jahr in den USA – typsicherweise mit Camps in Finanzzentren – wie vor der Wallstreet in New York City. Von dort aus ging die Bewegung dann um den Globus.

Doch: Auch nach der Räumung des Occupy-Camps in Frankfurt kündigte nun Blockupy an, man wolle das nicht hinnehmen und wolle das Bankenviertel in den nächsten Tagen „lahmlegen“.

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