Troisdorf – 25 Verletzte nach Feuer Bengalisch während Maifest

Ein Feuer, ein sogenanntes bengalisches, hat in der Nacht zum Donnerstag in einem Festzelt in Troisdorf-Kriegsdorf 25 Menschen verletzt. Im Festzelt feierte der Junggesellenverein das jährliche Maifest.

Besonders in Europa werden während des Maifests traditionell große Feuer auf dem Land angezündet um den Sommer einzuleiten. Häufig ist das mit dem Verzehr von Alkohol verbunden. Allerdings ist das Entzünden von Bengalischen Feuern eher ungewöhnlich. In einem Festzelt obendrein -wie sich jetzt einmal mehr zeigt – auch hoch gefährlich.

Das Feuer bracht gegen 1:20 Uhr nachts aus. Vor Ort wollten vier Vereine das Maikönigspaar feiern und ihm gratulieren. Dann habe, schildert die Polizei, einer der Feiernden sich einen Spaß machen wollen und ein bengalisches Feuer gezündet. Das fanden andere so lustig, dass sie auch bengalische Feuer zündeten – bis schließlich alles außer Kontrolle geriet. Acht Personen werden derzeit noch im örtlichen Krankenhaus behandelt.

Gegen einen 22-Jährigen wurde nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eröffnet. Gegen weitere Personen wird ermittelt.

Hintergrund Bengalische Feuer

Unter einem bengalischen Feuer, auch bekannt als Bengalfeuer oder Bengalisches Licht, versteht man eine Art Lichtfeuerwerk, welches bei Feierlichkeiten oder an Silvester gerne gezündet wird. Bengalische Feuer sind wie große Wunderkerzen und sprühen grelles Licht, das jedoch Gegenstände entzünden kann. Bengalische Feuer erinnern auch an einen aufgefächerten großen leuchtenden funkensprühenden Busch. Gefährlich ist zudem die Rauchentwicklung. Häufig werden Bengalische Feuer auch zur festlichen zeitlich limitierten Beleuchtung von Gebäuden oder Gärten verwendet.

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