Jemen: 100 Tote bei Selbstmordanschlag auf Armee

Fast 100 Tote erforderte einen Selbstmordanschlag auf die Armee im Jemen. Gut 200 Menschen, darunter zahlreiche Soldaten, wurden verletzt. Der Bombenanschlag geschah in der Hauptstadt des Jemens, in Sanaa.

Im Jemen ist es erst kürzlich nach monatelangen teils gewaltsamen Protesten zu einem Regierungswechsel gekommen. In dem Nachbarstaat des Oman ist auch die Terrororganisation Al Quaida aktiv.

Der Täter des Terror-Anschlags wird geschildert, als ein Mann in Uniform. Er hatte sich wohl als Soldat oder Polizist verkleidet. Er hatte sich während Proben zu einer großen Militärparade vor Tausenden Anwesenden in die Luft gesprengt. Vor Ort im Jemen seien auch der Verteidigungsminister Mohammed Nasser Achmed sowie der Stabschef Achmed Ali al-Ashwal gewesen. Sie sind unverletzt geblieben.

Am Dienstag findet im Jemen eine große Militärparade anlässlich eines jährlichen Nationalfeiertages statt und wird von Jemens Präsident abgenommen werden. Es handelt sich dabei um den 22. Jahrestag der 22. Jahrestag der Vereinigung des sozialistischen Südjemen mit dem Norden des Landes.

Die USA haben im Jemen nach Schätzungen bereits mehrere Hundert angebliche Terroristen mit Raktenangriffen, abgefeuert durch die unbemannten Drohnen, getötet. Allerdings stehen die USA dafür auch in der Kritik, da ihre „Terror-Beweise“ häufig keiner gerichtlichen Überprüfung stand hielten. Oberster Befehlshaber für solche Tötungen ist US-Präsident Barack Obama (Demokraten), der deutlich mehr Menschen mit Drohnen, auch Drones genannt, hat umbringen lassen, als sein Vorgänger Georg Bush (Republikaner).

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