US-Tötung Osama bin Laden: 33 Jahre Gefängnis für USA-Helfer in Pakistan

Ein Arzt, der den USA in Pakistan half, den Terrorfürsten Osama bin Laden aufzuspüren und durch eine illegale Militär-Aktion der USA zu töten, muss jetzt wegen Landesverrat für 33 Jahre hinter Gitter. Der Arzt hatte DNA-Material von Bin-Laden-Vertrauten gesammelt und dem US-Geheimdienst, der CIA weitergeleitet. Das führte schließlich zum Auffinden bin Ladens und zu seiner Tötung durch die USA.

Gleich nach der Urteilsverkündung wurde der pakistanische CIA-Helfer, der Chirurg Shakeel Afridi, in ein Gefängnis in Peshawar gebracht worden.

Bin laden hatte sich fast ein Jahrzehnt vor den USA versteckt. Zuletzt lebte er auf einem größeren Anwesen gemeinsam mit seinen Frauen und Kindern im pakistanischen Ort Abbottabad. Nachts waren US-Militärs mit Hubschraubern illegal über die pakistanische Grenze geflogen, ließen Dutzende hoch bewaffnete Soldaten im Osama-Bin-Laden-Gelände abseilen und diesen dann erschießen.

US-Präsident Barack Obama, Friedensnobelpreisträger, ließ sich die bin-Laden-Erschießung live übertragen. Seitdem herrscht zwischen Pakistan und den USA Eiseskälte. Pakistan sieht seine Landes-Souveränität (zu Recht) von den USA massiv beschädigt. Entschuldigt haben sich die USA bis zum heutigen Tage nicht für ihre umstrittene Aktion.

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