Bundeswehr bleibt im Kosovo: 1.850 Soldaten zu 68 Mio. Euro im Jahr

Die deutsche Bundeswehr wird länger, als geplant, im Kosovo verbleiben. Der Bundestag hat nun den Bundeswehreinsatz dort um ein weiteres Jahr verlängert. Das ist aber nicht billig: Rund 68 Millionen Euro jährlich bezahlen die deutschen Steuerzahler auf Wunsch der Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP, aber auch der Oppositionsparteien SPD und Grüne, für die im Kosovo 1.850 stationierten deutschen Soldaten.

Während alle Bundestagsparteien für eine Verlängerung des teuren Kosovo-Einsatzes der Bundeswehr votierten – also CDU und CSU, FDP, SPD und Grüne, stimmte die Linkspartei dagegen. Die Bundeswehr ist im Kosovo ein Mitglied der internationalen Schutztruppe KFOR, welche wiederum unter dem Befehl des westlichen Kriegsbündnisses NATO steht.

Seit vier Jahren ist der Kosovo von Serbien unabhängig. Allerdings erkennt Serbien den Kosovo nicht als eigenständiges Land oder eigenständige Provinz an und sieht den Kosovo als ein illegal abgespaltenes Land. Die NATO ist vor Ort, um den Kosovo zu schützen. Besonders problematisch ist das Gebiet, da es immer wieder zu ethnischen Konflikten in den vergangenen Jahren gekommen ist.

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