Teuer – Laut fluege.de kosten Flugtickets zur Fußball-EM bis 2.400 Euro

Am 8. Juni startet die Fußball-EM. Da viele Fußballfans und Kurzentschlossene jetzt noch nach günstigen Flugtickets nach Polen oder Ukraine Ausschau halten, hat sich das Flugbuchungsportal fluege.de einmal die Ticketpreise näher angeschaut. Ergebnis: Die Flugtickets kosten bis zu 45 Prozent mehr, als üblich.

So kostet fluege.de entsprechend ein Flugticket beispielsweise zum Eröffnungsspiel in Warschau am 8. Juni hin- und zurück im günstigsten Fall pro Person derzeit 273 Euro – ab Berlin. Doch wer beispielsweise ab Frankfurt a.M. startet, ist fast mit dem doppelten Preis dabei – 414 Euro. Wer vom Franz-Josef-Strauss-Flughafen in München startet, der muss nochmal rund 100 Euro mehr auf den Tisch blättern, um nach Warschau zu kommen.

Zum Vergleich: Im August würde ein Flug hin- und zurück nach Warschau gerade einmal ab Berlin 150 Euro kosten. Doch: Einigermaßen günstig geht es auch jetzt zum Eröffnungsspiel nach Polen nur noch, wer ausgiebig Ausschau hält, denn im schlechtesten Fall müsste man schon jetzt bis zu 1.745 Euro pro Ticket in der Economy-Klasse bezahlen. Durchschnittlich kostet ein Hin -und Rückflug nach Warschau zum Eröffnungsspiel laut fluege.de, einem Flugportal des Internetunternehmens Unister, ab Deutschland derzeit 750 Euro.

Deutlich teurer als nach Polen geht es zur Fußball-EM mit dem Flugzeug in die Ukraine, in die Hauptstadt Kiew. Wer jetzt noch ein Flugticket zum Endspiel buchen möchte – am 1. Juli der muss rund 800 Euro bezahlen – bei einem Start ab Berlin. Richtig teuer wird es ab der bayerischen Hauptstadt München oder ab Frankfurt a.M. Wer von dort aus zum Endspiel fliegen möchte und jetzt noch auf Flugportalen wie fluege.de bucht, der muss schon heute – Ende Mai 2012 – mit Flugpreisen um die 1200 Euro rechnen.

Nicht gerade günstig sind auch die Hotelpreise zur Fußball-EM. So müssen sowohl in Warschau wie in Kiew rund 100 Euro pro Person und Nacht gerechnet hingeblättert werden. Allerdings kommt für viele Fans die Ukraine auf Grund ihrer desolaten politischen Situation derzeit sowieso als Reiseland nicht in Frage. Vor allem die rechtlich zweifelhafte Inhaftierung der ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko stößt im Westen viele bitter auf. Timoschenko wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt, da sie angeblich für die Ukraine nachteilige Gasliefer-Verträge mit Russland ausgehandelt habe und sich selbst bereichert haben soll.

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