Hells Angels: Suche nach Leiche eines Türken unterbrochen

Mit einer Großrazzia an 89 Einsatzorten wollten Bundeskriminalamt und Polizei seit Donnerstag beweisen, dass Mitglieder einer norddeutschen Sektion der Hells Angels umfangreich in kriminelle Aktionen verwickelt seien. Einer der Vorwürfe: Einige Mitglieder der Hells Angels Rocker hätten möglicherweise in der Nähe von Kiel einen Türken in einem Folterkeller gefoltert und anschließend ermordet.

Deshalb durchsuchte die Polizei gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt vor allem den Betonboden einer großen Lagerhalle, die einem Rocker der Hells Angels gehören soll. Dabei frästen die Beamten mit einer Betonfräse umfangreich den Betonboden in weiten Teilen auf. Jetzt sind die Untersuchungen erst einmal unterbrochen worden – ohne dass Leichenteile gefunden wurden.

In die aufwendigen Suchaktionen war auch das Technische Hilfswerk seit Donnerstag in Altenholz bei Kiel involviert. Eine Polizeisprecherin begründete die Unterbrechung der Suchaktion mit den Worten: „Die Kräfte sind nach beinahe pausenloser Arbeit völlig erschöpft und brauchen eine Erholung.“

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