Mordanschlag

Ranghoher Hells Angels in Berlin niedergeschossen, schwer verletzt

10.06.2012 , Autor Peter Patzow , mehr zum Thema Sonstiges

In Berlin ist im Stadtteil Berlin-Hohenschönhausen ein 47-Jähriges ranghohes Mitglied der Hells Angels nicht, wie ursprünglich berichtet, niedergestochen, sondern mit mehreren Schüssen schwer verletzt worden. Aus Polizeikreisen ist die Rede von einem Mordanschlag, also einem möglicherweise versuchten Mord. Die Tat geschah in den frühen Stunden des Sonntagmorgen. Bislang ist nicht klar, ob die Tat im Zusammenhang mit der Bandidos-Razzia in Berlin steht. An ihr hatten rund 1000 Polizisten teilgenommen.

Ebenfalls keine Informationen gibt es, ob die Tat etwas mit dem eigentlich nach offizieller Lesart beigelegten Bandenkrieg zwischen den Bandidos und den Hells Angels zu tun hat. Nur so viel teilte die Polizei bislang mit: Eine Zeugin habe morgens um 3.00 Uhr auf offener Straße einen Streit zwischen zwei Männern vernommen. Kurz darauf habe die Zeugin die Schüsse gehört.

Szenenbeobachter halten eine Auseinandersetzung wegen Drogengeschäften für eine naheliegende Option. Ebenfalls gilt ein Zusammenhang mit der Ermittlungsarbeit der Berliner Polizei als nicht für unwahrscheinlich.

Bei der Razzia in Berlin war diese Woche ein Prozent der auf rund 900 Mitglieder geschätzten Bandidos-Fraktion in Berlin und Brandenburg festgenommen worden, also 9 Personen. Gegen 99 Prozent liegt derzeit auf Grund der Razzia nichts Ernsthaftes weiter vor.

Kommentar:

Wenn innerhalb der Rockerclubs solche Gewaltaktionen nicht gestoppt werden, darf sich über ein weiteres hartes Durchgreifen der Polizei und auch der Politik nicht gewundert werden. Damit wird Verbotsszenarien der Politik erheblich Vorschub geleistet. Solche Gewaltaktionen sind absolut unakzeptabel. Unseriös sind voreilige Behauptungen diverser Medien, die Tat stehe im Zusammenhang mit dem "Rockerkrieg" zwischen den Hells Angels und den Bandidos. Hierzu gibt es bislang überhaupt keine Hinweise. Doch: Gewaltaktionen, wie der erneute Mordanschlag in Berlin, schaden all jenen Tausenden Motorrad-Rockern die friedlich sind und in ihrer Kutte einfach nur gemeinsames Ausfahren genießen möchten.

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2 Kommentare

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  1. Wer sagt denn das die letzten getöteten oder versuchten Morde an Rocker von Rockern sind ?
    Man denke an die dritte Generation der RAF
    später stellte sich heraus das viele Straftaten vom Staat selbst inziniert worden sind.
    Seltsam ist das momentan soviel passiert das genau dem Staat zugute kommt.
    PS. Ich bin kein Rocker sonder nur jemand der versucht genauer hinzusehen.
    Ich hoffe das Eure Seite schnell viel bekannter wird.

  2. genau das ist es wer weis ob es ein tacko wahr.