Ukraine schiebt Berlin Schuld an Timoschenkos langer Gefängnisstrafe zu

Neue Kehrtwende im Streit der EU mit der Ukraine rund um die siebenjährige Haftstrafe der ehemaligen Freiheitsikone der Ukraine und ehemaligen Ex-Regierungschefin, Julia Timoschenko: Im Angesicht der bislang erfolgreich verlaufenden Europameisterschaft des Fußballs sagte der ukrainische Außenminister Konstantin Grischtschenko nach einem Bericht der italienischen angesehenen linksliberalen Tageszeitung ‚Corriere della Sera‘: Deutschland habe Mitschuld an der langen Haftstrafe.

Seine Behauptung: Deutschland habe die blonde Frau mit den geflochtenen Zöpfen zu den für die Ukraine erheblich nachteiligen Gasverträgen mit Russland gedrängt. Das war wiederum die Begründung für die langjährige Haftstraße der kranken Timoschenko. Sie wurde kürzlich wegen eines Bandscheibenvorfalls von einem deutschen Arzt aus dem Berliner Krankenhaus Charité behandelt. Den ukrainischen Ärzten vertraut sie aus Angst vor Gesundheits-Anschlägen nicht.

Deutschland hätte, so Ukraines Außenminister Grischtschenko, gemeinsam mit anderen EU-Staaten Timoschenko im Jahr 2009 zur Unterschrift der für die Ukraine nachteilen Gas-Verträge getrieben. Der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstellt er, sie hätte eine Mitschuld an diesen schlechten Gas-Lieferverträgen. Es sei letztlich das schlechte Gewissen, das Merkel nun dazu treibe, sich für Timoschenko machtvoll einzusetzen.

Auch wenn die meisten EU-Politiker, auch aus Deutschland, dem Fußball-Fest in der Ukraine fern bleiben, wo sich bislang die deutsche Nationalmannschaft sehr gut geschlagen hat, demonstrierten dennoch zwei Politiker der GRÜNEN in der Ukraine gegen die langjährige Haftstrafe von Timoschenko, auch gegen ihre schlechten Haftbedingungen.

So hievte die EU-Abgeordnete Rebecca Harms gemeinsam mit einer anderen Parlamentarierin der Europäischen Union während eines Fußballspiels eine Demonstrationsflagge im ukrainischen Fußballstadion. Anschließend besuchten die Politikerinnen gemeinsam Juli Timoschenko im Krankenhaus in der ärmlichen ukrainischen Stadt in Charkow. Harms, Fraktionschefin der GRÜNEN im Europaparlament, schloss nach ihrem Besuch bei Timoschenko sogar Sanktionen gegen die Ukraine nicht mehr aus. Lesen:

Massaker Al-Hula in Syrien mit 100 Toten Säuberungsaktion gegen regimetreue Familien

Syrien-Krieg: Deutsche Medien manipulieren in Kriegsberichterstattung und Frankreich will Krieg

Zeigenaussagen zum Al-Houla-Massaker vom russischen Nachrichtensender ANNA-News, deutschebersetzung: http://apxwn.blogspot.de/2012/05/al-hula-eine-rekonstruktion.html

Russische Reporter berichten direkt aus dem Kriegsgebiet und scheinen objektiver zu berichten als viele westliche Medien:
http://maramus.livejournal.com/

ANNA-News russische Original-Seite: http://anna-news.info/node/6312

Gaddafi wurde nicht gepfählt sondern durch Messerstiche in den After und halbseitige Skalpierung ermordet

 

5 Replies to “Ukraine schiebt Berlin Schuld an Timoschenkos langer Gefängnisstrafe zu”

  1. Die EU-Abgeordnete Rebecca Harms scheint ja voller Weißheit zu sein. den Sie weiß das Charkow so ärmlich ist. Schon erstaunlich das man dort EM Spiele austragen lässt. Wahrscheinlich damit die Balljungs sich mal eine Coca Cola leisten können. Im Ernst Charkow mag vieles sein aber ist bestimmt nicht ärmlicher als andere Städte in der Ukraine. Mit fast 1,5 Millionen Einwohnern und vielen Studenten und einer langen Geschichte ist durchaus Sehenswert. Vieleicht sollte diese Politikerin mal in diverse Stadtteile Berlins oder des Ruhrgebietes fahren dort sieht es auch ärmlich oder vieleicht sogar erbärmlich aus. was diese „ärmliche Charkow“ mit der sache Timoschenko zutun hat erschließt sich mir sowieso nicht. Wahrscheinlich ist Sie ( Timoschenko) daran auch Schuld. Natürlich wenn man vom schönen EU Parlament mit all seinen Vorzügen kommt kan man schon mal den Bezug zu Realität verlieren.
    Ok ich hör jetzt auf sonst platz das Forum noch.

    Einer der schon öfters als einmal in der Ukraine war.

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