Schlag gegen Zigarettenmafia / 151 Millionen Schwarzmarkt Zigaretten beschlagnahmt

kriegsberichterstattung.com

Schwarzmarkt-Zigaretten im Wert von über 40 Mio. Euro haben deutsche private Fahnder, die im Auftrag von Zigarettenkonzernen arbeiteten, gemeinsam mit Zollfahndern nun beschlagnahmt. Sie waren monatelang Zigaretten-Fälscherbanden, der sogenannten Zigaretten-Mafia, auf der Spur, unter anderem auf Container-Schiffen. Insgesamt habe es sich um rund 151 beschlagnahmte, nicht verzollte Schwarzmarkt-Zigaretten gehandelt. Sie stammten wohl überwiegend aus China und waren deklariert mit den Markennamen „Marlboro“ und „West“. Das berichtet die Tageszeitung „Die Welt“.

China ist für gefälschte Markenware bekannt. Gerade auch Zigaretten werden von der Zigarettenmafia massenhaft nach Europa geschleust. Doch auch in China selbst erhalten Touristen und Einheimische an jeder Straßenecke billig gefälschte Markenzigaretten.

Zwar behaupten die chinesischen Behörden gerne, sie würden gegen gefälschte Markenware, also auch Schwarzmarkt-Zigaretten, vorgehen, doch in Wirklichkeit ist das nicht so. Schwarzmarkt-Zigaretten werden in der Regel in Zigaretten-Stangen mit mehreren Zigaretten-Packungen zu einem Preis von 2,20 bis 2,80 Euro verkauft – beispielsweise auch in Berlin.

Berühmt und berüchtigt ist in China auch die Teehaus-Mafia, die mittlerweile aber auch in anderen asiatischen Ländern aktiv ist. Hier werden Touristen gezielt auf bekannten Plätzen oder Orten angesprochen. Sie werden dann auf eine angebliche kostenlose private Städtetour von ein oder zwei angeblich privaten Personen eingeladen. Schließlich werden die Touristen und Reisenden, auch Geschäftsleute, gezielt ein Abzock- „Teehaus“ für eine „teatasting“-Zeremonie geführt. Dort erwartet die Touristen dann das böse Erwachen: Für ein bisschen „teatasting“, als das traditionelle „Teekostenproben-Trinken“, werden schnell bis zu 300 Euro oder mehr fällig. LESEN: Teehaus-Abzocke Peking-Touristen / 280 Euro für Teetrinken

Reiseinformationen China: Auf Reiseportalen, wie dem zu Unister (Unister GmbH) gehörenden ab-in-den-urlaub.de, können derzeit China-Reisen beispielsweise in die Spielerstadt Macao (ehemalige portugiesische Kolonie) ab 1.061 Euro gebucht werden (p.P., also Preis Pro Person). Enthalten: Vier Hotelübernachtungen, Hin- und Rückflug (Abflugort: Frankfurt am Main). Ein Flug in Chinas Hauptstadt Peking kostet mit Abflughafen Frankfurt a.M. derzeit laut fluege.de günstige 670 Euro (ohne flexyfly-Umbuchungsservice. Dieser greift bis 50% vor Abflugdatum, ist aber mit 200 Euro Umbuchungs-Kostenanteil gedeckelt. Der Flexyfly-Umbuchungsservice kostet 23,38 Euro).

 

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