Zwar hatte die syrische Opposition bereits zugegeben, dass sie den syrischen Ort Tremseh, Ort eines schrecklichen Massakers, selbst zu einem Waffenstützpunkt im Krieg gegen die syrische Regierung ausgebaut hatte, doch im Westen wird jeder Angriff der Staatstruppen gegen die Opposition einmal mehr zu illegalen "Massakern" abgestempelt.
Möglich ist das, da die Medien sich geradezu hörig stets auf die Seite der Meinungs-Trendsetter begeben: Der US-Regierung sowie der deutschen Regierung. Aktuell ist es mal wieder der deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP). Obgleich die Umstände des Todes von über 100 Personen in dem Ort noch gar nicht abschließend geklärt sind, steht für ihn schon jetzt fest: Für das "Massaker" war natürlich nur die Regierung von Syrien verantwortlich.
Seine hanebüchene Forderung: Die syrische Regierung müsse sich ausgerechnet aus jener Region zurückziehen, in der tausende hochgerüstete Söldner, Terroristen sowie von der syrischen Armee zur umstrittenen "Freien Syrischen Armee" übergelaufene Soldaten ihr Unwesen treiben. Die Söldner werden obendrein vom Ausland finanziert - unter anderem wohl von Saudi-Arabien sowie Katar. Gleichzeitig gießt die Türkei weitere Öl ins Feuer, lässt Waffenlieferungen über seine Grenze zu und fördert das auch.
Es ist für unabhängige Beobachtungs-Blogs wie kriegsberichterstattung.com schon längst nicht mehr möglich, sich einen unabhängigen Überblick über Täter und Opfer im syrischen Krieg zu machen.




15.07.2012 21:21:00
hiermit erkläre ich dem krieg den krieg.....
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