Teufelsdämmerung im Irak: 100 Menschen von islamischen sunnitischen Terroristen hingemetzelt

Vater im Himmel, kommt denn dieses Land nie mehr zur Ruhe? So viel Bosheit, so viel Tod: Schon wieder sind bei einem teuflischen und mörderischen Anschlag bis zu 150 unschuldige Menschen von islamischen verrückten Terroristen im Irak umgebracht worden. Zehn Jahre nach dem Einmarsch der Amis im Irak steht mehr denn je die Frage im Raum: Wie viel Schuld hat eigentlich der Westen an der furchtbaren Terrordämmerung im Irak???

Die Antwort lautet: Der Westen steckt knietief in der irakischen Scheiße. Wäre der Westen vor zehn Jahren nicht im Irak imperialistisch unter George Bush (Republikaner) einmarschiert, würde es diese ganzen schrecklichen Terroranschläge wahrscheinlich nicht geben.

Es ist ganz offensticht: Die alte Garde rächt sich am Westen, an den Amis, an jenen, die schon die nächsten Kriege planen: Gegen den Iran, gegen Syrien, gegen Pakistan. Der Westen sehnt sich nach imperialistischen Gesten, während die Länder, in denen er militärisch einmarschiert ist, in der Hölle versinken. Der moralische Drang des Westens, Menschen in Not zu helfen, ist verständlich. Aber: Die Konsequenzen sind oftmals eben nicht rosarote himmelstürmende Freiheitsstatuen, die nach dem Einmarsch, nach den tausenden abgeworfenen Bomben, gebaut werden.

Was ist Freiheit wert im Angesicht des tagtäglichen Terrors?

Die organisierte Kriminalität der Terrorbanden – sie schlägt im Irak genauso gnadenlos zu wie die Schlächter der islamischen Freien Syrischen Armee in Syrien oder die Terrorbanden der jetzigen libyschen Regierung, die Tausende Menschen vergangenes Jahr umbrachten. Doch immer mehr fragen sich: Kann es denn keine Freiheit ohne Terrorbanden geben?

Bis zu 150 Tote an nur einem Terrortag im Irak. Das Grauen schlug am Montag zu. Perfide in mehreren Städten gingen Bomben hoch – die Todesschwadronen hatten aus ihrer Sicht „ganze Arbeit“ geleistet. In sage und schreibe 18 irakischen Städten war heute der Himmel blutrot. Neben den rund 100 Toten gibt es 216 verletzte Menschen. Viele werden ihr Leben lang verstümmelt bleiben.

 

Man fragt sich einmal mehr: Was passiert eigentlich mit den Milliarden Euro, die auch Deutschland in den vergangenen Jahren in den Irak oder Afghanistan gepumpt hat. Um in 18 Städten unbemerkt gleichzeitig Attentate durchziehen zu können, bedarf es einer ausgeklügelten Infrastruktur des Terrors.

Wo ist die Aufklärungsmaschinerie des Westens? In den afghanischen Bergen, in Pakistan, dem Irak, im Jemen oder in Afrika lässt US-Präsident Barack Obama (Demokraten) teils geradezu barbarisch Tausende Menschen umbringen – fast täglich erwischen die US-Drohnen, unbemannte Kampfflugzeuge, nicht nur Terroristen, sondern unzählige unschuldige Zivilisten. Wenn die Militärstrategen vor ihren tödlichen Drohnen-Angriffen stets dem US-Präsidenten mitteilen, man sehe den Feind aus der Luft und könne deshalb garantieren, die Richtigen zu treffen, bleibt zu klären:

Warum sieht kaum jemand, wie die Terrornetzwerke im Irak oder Afghanistan arbeiten? Warum sieht niemand, wenn Hunderte nach Berichten überwiegend sunnitische Terroristen einfach mal so in 18 Städten parallel Feuer legen und menschenverachtenden Krieg führen?

Auch wenn es im Westen in den meisten Medien verschwiegen wird. Es gibt durchaus Parallelen: Im Irak sind ähnliche sunnitische Terrorbanden am Werk wie in Syrien. So sagte Abu Bakr al-Bagdadi, Chef des al-Qaida-Ablegers „Islamischer Staat im Irak“ (ISI), nun müssten islamischen Kämpfer „Richter und Staatsanwälte auslöschen“. Zudem müssten die sunnitischen Terroranden inhaftierte Aktivisten befreien. Dann stehe einem sunnitischen Gottesstaat – wie im Syrien nach Präsident Baschar Hafiz al-Assad- nichts mehr entgegen.

Dass die Sunniten weltweit versuchen Gottesstaaten aufzubauen, in denen Christen verfolgt und gelyncht werden – das kennen wir mittlerweile aus Syrien, aber auch aus Kurdistan. In Kurdistan haben Sunniten mittlerweile ganze Provinzen vom Staat abgespalten und für „autonome“ islamische Gottesgebiete erklärt. Ähnliches dürfte in den nächsten Monaten oder Jahren auch in Syrien, Afghanistan und besonders im Irak geschehen.

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