Dass Barack Obama, der stets strahlende US-Präsident der USA, nicht wirklich eine überwältigende Präsidentschaft hingelegt hat, das ist nicht erst seit der Titelgeschichte des deutschen Magazins "Der Spiegel" bekannt. Kein Wunder deshalb, dass es in den USA starke Gruppierungen gibt, die im nächsten Jahr einen Wechsel im Weißen Haus in Washington möchten. Dazu gehören auch einige Milliardäre. Führend: Die beiden Brüder Charles G. Koch und David H. Koch, die Besitzer des 1940 gegründeten Mischkonzerns Koch Industries. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 70.000 Mitarbeiter in 50 Ländern. Das Vermögen der beiden Koch-Brüder wird auf rund 50 Mrd. US-Dollar geschätzt. Ein weiterer Förderer: Las-Vegas-Spielkasino-Mogul Sheldon Adelson.
Die drei haben sich gemeinsam mit anderen Superreichen zum Ziel gemacht, mit Hunderten Millionen Dollar den Präsidentschafts-Wahlkampf der Republikaner zu fördern. Sie möchte unter allen Umständen keine weitere Amtszeit mit Barack Obama (Demokraten). Obama geriet innenpolitisch bei vielen in Kritik, da er eine allgemeine Krankenversicherung - auch für die bislang rund 25 Mio. Nicht-Versicherten - staatlich durchgesetzt hat. Viele bewerten und würdigen das als historische Tat Obamas.
Weniger Würdigung erfährt Obamas Außenpolitik: So möchte er zur Demokratisierung der Welt beitragen, geht dabei aber im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen. Als drastisches Beispiel muss der Libyen-Krieg genannt werden: Hier forderte der Einsatz des westlichen Kriegsbündnisses NATO rund 50.000 Tote. Das sind mehr Tote als 40 Jahre Regentschaft des mit Hilfe der NATO ermordeten libyschen Diktators Muhammed al Gaddafi kosteten. So viele Tote gab es nicht einmal in seinen Foltergefängnissen.
Weiterer Tiefpunkt von Obama: Seine Außenpolitik gegenüber Pakistan, Afghanistan, Irak, Syrien, Iran, Israel und Palästina hat die Welt keinen Schritt weiter gebracht. Im Gegenteil: Noch nie in den vergangenen 50 Jahren war der Weltfrieden so in Gefahr wie 2012.
Dennoch: Die westlichen Medien, traditionell gegen die konservativen US-Republikaner, machen mal wieder mit Wonne aktuell Hetze gegen den Präsidentschafts-Kandidaten der Republikaner. Das ist im Prinzip nichts Neues. Neu ist aber mit welcher kindlichen Häme und Einseitigkeit versucht wird, den US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner zu dämonisieren und zu stigmatisieren.




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