Die USA haben nun offen zugegeben in Syrien die terroristisch agierende islamische "Freie Syrische Armee (FSA)" finanziell und logistisch zu unterstützten. In einem Interview auf CNN räumte am Freitag der stets lächelnde Brian Sayers von der US-"Syrian Support Group" indirekt ein, man wünsche sich einen ähnlichen Krieg in Syrien führen zu können, wie in Libyen. Hier hatte der Krieg des westlichen Kriegsbündnisses NATO zu geschätzten 50.000 Toten geführt und zu zahlreichen bis heute nicht geahndeten Kriegsverbrechen auch auf Seiten der NATO.
Bei der nun bekannt gewordenen US-"Syrian Support Group" handelt es sich um eine in Washington ansässige etwas dubiose Gruppierung, die vom US-"Treasury Department's Office of Foreign Assets Control" mit einer "Lizenz" versehen wurde. Dabei fragt man sich - mit was für einer "Lizenz"? Ihre Aufgabe wird grob damit umrissen, "to send money to the internal Syrian opposition". Es heißt, die CIA mische dort mit.
Doch ist schon jetzt klar: Diese Gruppierung ist weitaus mehr als nur ein Geld-Lieferant an die syrische Opposition. Sie ist ein Mittel der US-Regierung um an der UNO, dem UN-Sicherheitsrat und dem Völkerrecht vorbei, Krieg in Syrien zu führen. So deutete Brian Sayers von der US-"Syrian Support Group" an, man würde gerne auch die terroristisch agierende islamische "Freie Syrische Armee" mit Panzern und Kampfjets aufrüsten oder eine "No-Fly-Zone" (Flugverbotszone) einrichten.
Spätestens seit den Lügenmärchen der NATO und des UNO-Sicherheitsrates im Libyen-Krieg wissen wir aber was eine "No-Fly-Zone" bedeutet: Der totale Bombenkrieg der NATO gegen feindliche Länder oder Regierungen. Die NATO wird gemeinsam mit 27 anderen westlichen Regierungen mit weit über 100 Milliarden Euro jährlich finanziert.
In der am Freitag auf dem US-Nachrichten-Sender CNN ausgestrahlten Sendung der angesehenen Kriegsreporterin Christiane Amanpour wurde deutlich, dass die Regierung unter US-Präsident Barack Obama (Demokraten) wie schon in Libyen, so auch in Syrien, bereit ist, für ihre Ziele massenmörderisch vorzugehen: Eine No-Fly-Zone würde natürlich nur für das Regime rund um den syrischen Präsidenten und Diktator Bashar Hafez al-Assad gelten. Nicht gelten würden sie aber für den Bombenterror der dann wahrscheinlich von der NATO, wie schon in Libyen, in Syrien aus der Luft vollzogen würde.
Während CNN-Moderatorin Amanpour im Interviews mit Brian Sayers von der US-"Syrian Support Group" immer wieder versuchte darauf hinzuweisen, dass in Syrien längst auch ein religiöser Krieg ausgebrochen ist, in dem tausende Christen von der islamischen "Freien Syrischen Armee" verfolgt und umgebracht werden (Stichwort: Christenverfolgung), wich Sayers diesen Fragen komplett aus.




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