Der Iran hat sich nun mit dem syrischen Staatschef Bashar al Assad in Damaskus getroffen und Assad seine volle Unterstützung zugesichert. Wie das konkret aussehen soll, ist derzeit noch nicht klar. Es heißt bislang lediglich, der Iran sehe eindeutig die "unentbehrliche Säule", die Syrien darstelle, um den "imperialistischen Machtansprüchen der USA und Israels" eine politische Antwort entgegenstellen zu können.
Besonders kritisiert der Iran die USA dafür, dass sie die terroristisch agierende islamische "Freie Syrische Armee" (FSA) finanziell und logistisch förderten, möglicherweise auch mit Waffen. Die dubiose und auch kriminell agierende "Freie Syrische Armee" wird für mehrere Massaker in Syrien verantwortlich gemacht - zum Beispiel in Al Hula - und soll auch bereits einige Hundert Christen im Rahmen ihrer Christenverfolgungen in der syrischen Stadt Homs umgebracht haben.
Aktuell hat die "Freie Syrische Armee", die gemeinsam mit Al Quaida-Kämpfern am Sturz des alawitischen syrischen Assad-Regimes durch Terrorangriffe arbeitet, 48 iranische Pilger entführt. Die Alawiten gelten als abgespaltene Untergruppe der Schiiten und schützen in Syrien traditionell die Christen vor sunnitischen Übergriffen.
Die FSA behauptet, es handele sich nicht um iranische Pilger, die man gefangen halte und nach Gerüchten auch foltere, sondern angeblich um "Elitesoldaten aus dem Iran". Dabei fragt man sich aber: Wären es denn Elitesoldaten aus dem Iran, wie konnten sie so schnell überwältigt werden?




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