Campingplatz: Mord an britischer Familie in Frankreich im Wald

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Welcher perverse Teufel war das? Ein Mann oder eine Frau hat eine britische Familie in ihrem Auto, einem BMW mit britischem Kennzeichen, hingerichtet – mitten in einem Wald südöstlich in Frankreich in der Gemeinde Chevaline in der Nähe eines Campingplatzes. Dort, wo die Familie tagelang entspannt schönen Urlaub verbracht hatte. Da er scheinbar von einem Fahrradfahrer beobachtet wurde, ermordete der oder die Täterin diesen ebenfalls. Frankreich steht unter Schock, Britannien ebenso.

Überlebt hat lediglich ein kleines Mädchen, das sich so eng an die Leiche seiner Mutter gekauert haben soll, dass es sogar aus dem Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera nicht entdeckt wurde. Vorher hatten Polizisten sich nicht getraut, das Auto anzurühren, da die Scheiben von Schüssen durchsiebt worden waren. Man wollte keinesfalls Spuren verwischen. Überlebt hat auch ein anderes Mädchen, circa acht Jahre alt. Es ist im Krankenhaus und mittlerweile außer Lebensgefahr.

Insgesamt summieren sich die Toten auf vier Personen. Etwas ungewöhnlich war der Report des Gendarms Col. François sowie des Staatsanwalt Eric Maillaud. Sie sagten, die Hinrichtung in dem Wald erinnere an eine Kinofilmszene. Überall rund um das Auto habe man Pistolenpatronen-Hülsen gefunden.

Die nun ermoderte Familie war beim Camping in einem Wohnwagen in Ferien in Frankreich. Erst als die Familie von anderen Urlaubern vermisst gemeldet worden war, kam es schließlich zu Suchaktionen, an deren Ende die Familie ermordet im Wald gefunden worden war.

update, 6.9.2012, 9.40 Uhr: Mittlerweile gehen die Ermittler möglicherweise von mehreren Tätern aus. Es sei ein Geländewagen beobachtet worden, in dem möglicherweise mehrere Personen saßen, der in großer Geschwindigkeit das Waldgebiet, in dem der Mord geschehen war, verlassen habe.

One comment

  1. Die Schwelle zur Gewalt sinkt bei vielen Menschen immer mehr: So wurde ich einmal sonntags früh von einem Gebrüll geweckt: Komm raus du Sau, wir ficken dich durch! Ich nahm mein Gewehr und ging raus und schoss dem Anführer zwischen die Beine. Keine Angst, das war ein Warnschuss, als ehemalige Scharfschützin bei der sowjetischen Roten Armee kann ich schießen und auch zielen;-) Diese Deppen rannten erschrocken ins nächste Maisfeld, eine halbe Stunde später stand die Polizei auf meinem Hof, was mir einfiele zu schieße? Ich: Das war Notwehr! Die wollten mich vergewaltigen!
    Weil das Jungjäger waren, verlief das Ermittlungsverfahren im Sande – eben bayerische Justiz!

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