Heißt: Der einzige Sieger von Granatwürfen gegen die Türkei ist die Freie Syrische Armee selber, ist das diffus als "Oppositionsbewegung" umschriebene Sammelsurium aus islamischen Geistlichen, Mörderbanden, Söldnertruppen und sonstigen Gruppierungen. Von Demokratiebewegung in der angeblichen syrischen Opposition ist schon seit über einem Jahr nichts mehr zu spüren. Zumal Syriens Präsident Baschar al-Assad (arabisch بشار حافظ الأسد ) bereits Reformen für eine demokratische Struktur durchführt und auch Wahlen hat abhalten lassen.
Möglich aber auch, dass westliche Geheimdienste in die Terroraktionen gegen den türkischen Ort involviert sind. Es wäre nicht das erste Mal dass der Westen zu solchen widerlichen Mitteln greift, um seine Ziele - in der Öffentlichkeit Stimmung für einen Militärschlag gegen missliebige Staaten, meist gegen ehemalige europäische Kolonien (Syrien war eine Kolonie Frankreichs, in der Frankreich mit Terror und Mord das Land viele Jahre dominiert hatte).
Für die Türkei wird der syrische Bürgerkrieg aber so oder so zu einer immer größeren Belastung: Bereits geschätzte rund 90.000 syrische Flüchtlinge sollen bereits in der Türkei Zuflucht vor dem syrischen Krieg gesucht haben. Allerdings heizt die Türkei, die von einer Neuauflage ihrer osmanischen Großmacht träumt, den Krieg auch kräftig an. So operiert die Freie Syrische Armee von türkischem Boden aus und wird auch von der Türkei massiv schon jetzt unterstützt.
Dass man im Westen erst gar nicht versucht, die Täter des Angriffs auf die Türkei, der nun fünf Menschenleben kostete, herauszufinden, verwundert nicht. So lässt sich die Außenministerin Hillary Hillary Rodham Clinton in guter alter Kriegstreibermanier auch mit dicken Worten zitieren, wonach sie empört sei über die Angriffe der syrischen Regierung gegen die Türkei. Auch die USA verfolgen seit Kriegsbeginn vor bald zwei Jahren die Strategie: In Syrien gibt es nur einen Täter – die Regierung. So forderte sie auch jetzt einmal mehr den syrischen Präsidenten Assad auf die militärischen Handlungen zurückzufahren und einen politischen Prozess einzuleiten.
Nur: Wie soll Baschar al-Assad einen friedlichen politischen Prozess einleiten, wenn der Westen gleichzeitig Terrorbanden unterstützt die im Regierungsviertel von Damaskus, der syrischen Hauptstadt, alle Woche syrische Regierungsmitglieder ermordet und bereits Hunderte junge syrische Soldaten in den Kassernen massakriert hat?
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04.10.2012 11:34:00
Bitte ähndern: Der syrische Präsident heißt nicht Saddad! ;-)
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04.10.2012 21:19:00
Danke für den Hinweis! Ist korrigiert. Wir entschuldigen die Nachlässigkeit.
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