Kriegsverbrechen mit NATO

Human Rights Watch: Massenmord an Gaddafi und seinem Konvoi in Libyen / Massaker und Kriegsverbrechen

2.Teil: Wie im Dritten Reich: Hotel wurde Todes-Einrichtung

18.10.2012 , Autor Daniel D , mehr zum Thema Warcrimes

homepage screenshot human rights watch / kriegsberichterstattung
So berichtet Human Rights Watch auf seiner Webseite über die Massaker am Gaddafi-Konvoi.

Human Rights Watch beschränkt sich im Wesentlichen darauf, zu schildern, wie die Todesschwadronen (Anmerkung: mit Hilfe der NATO) den Konvoi von Gaddafi einkreisten, die 66 Mitglieder von Gaddafis Leibgarde gefangen nahmen und dann hinrichteten. Es waren also Kriegsverbrechen höchster Güte.

Kriegsverbrechen in die die USA, Frankreich, Britannien und natürlich die NATO knietief involviert waren. Einige sagen auch Israel. Kriegsverbrechen des Westens, weshalb sich China und Russland im Syrien-Konflikt nun zum Glück quer stellen und dem Westen eine erneute Kriegs-Freiheit in Syrien untersagen. Die beiden Länder möchten vermeiden, dass wieder mit Unterstützung der UNO und des UN-Sicherheitsrats solch umfangreiche Kriegsverbrechen stattfinden wie in Libyen.

Human Rights Watch stützt sich auch auf Videos, wahrscheinlich auch auf YouTube-Videos, die zeigen, wie die Gefangenenannahme und Hinrichtung des Gaddafi-Schutzkonvois von statten ging. Ähnlich wie die Todeskammern im Dritten Reich wurde in Libyen wohl das Mahari Hotel in ein Hinrichtungs-Establishment umgewandelt. In dem libyschen Hotel (das auch von West-Politikern während der NATO-Massaker in Libyen aufgesucht worden sein soll), wurden wohl um die 17 Personen hingerichtet. Diese Zahl nennt zumindest Human Rights Watch.

Die Menschenrechtler schreiben sinngemäß: "Under the laws of war, the killing of captured combatants is a war crime, and Libyan civilian and military authorities have an obligation to investigate war crimes and other violations of international humanitarian law."

Human Rights Watch berichtet, man habe im Umkreis des Gaddafi-Konvois rund 100 Leichen gefunden, die meisten seien hingerichtet worden. Weitere rund 53 Leichen habe man anschließend in der Nähe des Mahari Hotel gefunden.
Die Menschenrechtler schildern zudem, sie hätten für ihren Report in umfangreichen Recherchen direkt in Libyen auch mit zahlreichen Mitgliedern der Armee sowie der libyschen Behörden und Regierungsstellen gesprochen.

Deutliche Kritik übt Human Rights Watch an der neuen libyschen Regierung. Obwohl man diese unmittelbar nach dem Gaddafi-Mord auf die Massaker hingewiesen habe und die libysche Regierung umfangreiche Untersuchungen angekündigt hätte, sei bislang nichts geschehen. Heißt: Die neue libysche Regierung und der Westen werfen den Mantel des blutigen Schweigens über die mit Hilfe der NATO durchgeführten Massaker am Gaddafi-Konvoi.

Widerlich ist auch die Stillhaltetaktik des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Hag (International Criminal Court). Bislang hat der Strafgerichtshof in keinster Weise irgendetwas unternommen, um die Massaker am Gaddafi-Konvoi, die eindeutig gegen geltendes Kriegsrecht verstoßen haben - und damit Kriegsverbrechen waren - aufzuklären.

Download Human Rights Watch Report zum Kriegsverbrechen an Gaddafi, Link unten anklicken:

Death of a Dictator: Bloody Vengeance in Sirte

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