Iran feuerte auf U.S.-Drohne die spionierte – jammern Amis

ILA 2012 - Global Hawk RQ-4, Northrop Grumman
Chris Sorensen / ILA 2012 - Global Hawk RQ-4, Northrop Grumman

Die USA haben in den vergangenen Jahren nach Schätzungen von Militärexperten unter der Regierung Barack Obama (Demokraten) rund 3.000 Menschen in Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Jemen, Somalia etc. gegen Völkerrecht verstoßend mit Raketen von Drohnen umbringen lassen. Hinzu kommen Hunderte Spionageflüge mit Drohnen. Jetzt soll eine solche – angeblich unbewaffnete – Kriegsdrohne vom Iran beschossen worden sein. Ob die Drohne über internationalem Gewässer geflogen ist (wie die USA behaupten) oder über iranischem Hoheitsgebiet (wie der Iran sagt), ist bislang nicht klar.

Derweil spielen die Amerikaner auf Unschuldslamm. So wird ein Regierungssprecher mit den Worten zitiert, die Kriegsdrohne sei doch unbewaffnet gewesen und letztlich sei es doch längst Standard und Routine, dass man andere Länder mit Drohnen aus der Luft ausspioniere. Die USA stehen im Verdacht gemeinsam mit Israel nach der Wahl von US-Präsident Barack Obama nun einen Krieg gegen den Iran und sein Atomprogramm zu planen. Dabei spielen Drohnen, die im Schnitt zwischen zehn und zwölf Kilometern über der Erde fliegen, eine wichtige strategische Rolle. Deshalb wird der Angriff der Iraner auf die amerikanische Spionage-Drohne in den Medien auch hypersensibel beobachtet.

Angeblich hätten zwei iranische Jets die US-Drohne mit Raketen befeuert. Es heißt, daraufhin hätten die Amerikaner die Drohne von der Iranischen Grenze wegbeordert. Sie sei schließlich sicher gelandet.

Die US-Regierung hat formal Beschwerde bei der iranischen Regierung auf Grund des Beschusses Ihrer Spionage-Drohne eingereicht. Derweil drohen die USA wieder mal unverhohlen den Ländern, die sich gegen die Hegemonial-Ansprüche der Supermacht wehren. So lässt sich Washington mit den Worten zitieren, man habe gegen den Iran eine „große Bandbreite an möglichen Reaktionen – von diplomatischen Mitteln bis hin zu militärischen“.

Angeblich, behaupten die Amerikaner, sei die Drohne „16 nautical miles“ von Kuwait entfernt über angeblich internationalem Gewässer geflogen und hätte angeblich niemals die 12-Meilen-Schranke zum Iran überschritten. Drohnen können mit hochauflösenden Kameras auf dem Erdboden sogar Menschengesichter erkennen.

Kommentar:
Man fragt sich: Was haben die Amerikaner angeblich über friedlichem Gewässer mit einer Spionage-Drohne gesucht? Wohl keine Goldfische. Deshalb ist die Version der Amerikaner, die nun mal wieder auf Unschuldslamm machen, eher wenig glaubhaft, wonach sie sich lediglich über internationalem Gewässer befunden hätten.

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