Killer von Gaddafi tot in Paris – 23-Jähriger Omran Ben Shaaban erlag Verletzungen

Der 23-Jährige Killer des über 40 Jahre in Libyen regierenden Staatschefs, Muhammed al Gaddafi (arabisch ‏معمر القذافي‎ Muʿammar al-Qaddhāfī), ist bereits im September, wie erst jetzt in Deutschland bekannt wurde, gestorben. Er wurde von vermeintlichen Unterstützern des mit Hilfe des westlichen Kriegsbündnisses NATO ermordeten Staatschefs Gaddafi in einer der „Rebellen“-Hochburgen gefangengehalten. Während der Flucht wurde er um den 20. September 2012 angeschossen. Kurz darauf verstarb er in Paris am 25. September 2012 bedingt durch die erheblichen Verletzungen. +++ YouTube-Video zum Mord an Gaddafi anschauen am Textende+++

Im Internet gehen die Meinungen über Omran Ben Shaaban auseinander: Für die einen ist er ein „Held“ für die anderen ein Killer und Hassobjekt. So schreibt beispielsweise ein Amer Al Gaddafis auf seiner Facebook-Seite: „rat who captured and killed Muammar Gaddafi – IS DEATH in PARIS!“. Übersetzt: Die Ratte, die Muammar Gaddafi gekillt hat, IST TOD IN PARIS!“

Omran Ben Shaaban wurde am 25. September von Paris in einem Sarg zum Misrata International Airport nach Libyen gebracht. Bereits im Juli 2012 war er gemeisam mit anderen Rebellen-Killern in der libyschen Rebellen-Hochburg Bani Walid gekidnappt worden. Omran Ben Shaaban hatte zwar im Oktober 2011 Muammar Gaddafi nicht alleine geschnappt, sondern mit massiver Bombenunterstützung der NATO und dadurch gestorbenen Hunderten Toten sowie weiterer Unterstützung seiner „Rebellen“-Kollegen. Doch gilt er als die zentrale Figur in der völkerrechtlich widerrechtlichen Hinrichtung des Staatschefs Gaddafi.

Gaddafi erlag seinen Folterrungen: So hatte ein libyscher „Rebell“ ihm eine 20-Centimeter lange Messerklinge in den After geschoben. Obendrein wurde er halbseitig skalpiert – während die mit deutschen Steuergeldern finanzierte NATO Feuerschutz von oben gab.

Die Unterstützer des nun umgebrachten Gaddafi-Killers sagten in Libyen, sie würden nun den offiziellen Behörden Zeit geben, den Mord an Omran Ben Shaaban aufzuklären, andernfalls würden die bewaffneten Rebellen-Milizen den Fall übernehmen.

Derweil hat Libyens „National Congress“ gesagt, man würde alles tun um die Kidnapper und Killer „der Gerechtigkeit zuzuführen“. Das heißt in Libyen immer noch: Todesstrafe und Folter.

Der Mord an Gaddafi gilt völkerrechtlich auf Grund der massiven Involvierung der NATO als Kriegsverbrechen. Mit Gaddafi wurden in einem Massaker in einem Hotel zudem am gleichen Tag rund 60 Personen der Leibgarde von Gaddafi hingemetzelt. Die NATO hat diese Morde vertuscht. „Omran Ben Shaaban hat die Drecksarbeit gemacht mit Unterstützung der NATO, was gegen das Völkerrecht verstoßen hat“, so ein Bundestagsabgeordneter der GRÜNEN im Deutschen Bundestag zu kriegsberichterstattung.com. Und weiter: „Der Westen, auch Deutschland, hat keinen Grund seine Hände in Unschuld nun zu waschen.“.

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