Italien wählt: Mitte-Rechts-Bündnis Berlusconis weit vorn

Am nächsten Sonntag und Montag wählt Italien mal wieder ein Parlament. Wie so oft in den vergangenen Jahren gilt für den italienischen Medientycon Silvio Berlusconi das Sprichwort: Totgesagte leben länger. Sein politisches Mitte-Rechts-Bündnis hat gute Chance sehr gut in der anstehenden Bundeswahl in Italien abzuschneiden. Allerdings sagen Umfragen auch: Die Mitte-Links-Allianz um Pierluigi Bersani gelte als Favorit.

Dass Italien schon wieder aufgerufen ist, eine neue Regierung zu wählen, liegt daran, dass im Dezember 2012 das Kabinett von Wirtschaftsprofessor Mario Monti zurücktreten musste auf Grund mangelnder Mehrheiten im Parlament.
Insgesamt sind in Italien 49 Mio. Bürger wahlberechtigt. Sie sollen 630 Abgeordnete in die Bahn schicken und 315 Senatoren. Das italienische Parlament gilt als eines der teuersten in ganz Europa – und auch als eines der schwierigsten. In keinem EU-Land sind so viele Regierungen vor Ablauf der offiziellen Legislaturperiode gestürzt wie in Italien. Die letzte Regierung von Italien war gerade einmal 14 Monaten im Amt.

Derweil berichtet die angesehene italienische Tageszeitung La Repubblica ausführlich über einen Artikel des deutschen Außenministers Guido Westerwelle in der Süddeutschen Zeitung, in welchem Westerwelle Italien recht offen den Ratschlag gibt, nicht mehr für Berlusconi zu stimmen (Quelle: http://www.repubblica.it/speciali/politica/elezioni2013/2013/02/19/news/suddeutsche_e_berlusconi-52944346/).

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