Bundeswehr Soldat tot im Gefechtsübungszentrum Colbitz-Letzlinger Heide

ILA 2012 Daimler-Benz G "Wolf" Transall C-160
Foto: ILA 2012 / Volkmar Otto

Ein Soldat der Bundeswehr ist im Gefechtsübungszentrum Colbitz-Letzlinger Heide tödlich verunglückt. Es heißt, der Mann stamme aus dem Ort Regen in Bayern und habe an einer Übung des Panzergrenadierbataillons 112 teilgenommen. Thomas de Maizière (CDU), Verteidigungs- und Kriegsminister teilte mit. „Ich bedauere diesen plötzlichen und unerwarteten Verlust zutiefst. Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen.“

Bislang machte die Bundeswehr keine weiteren Angaben, wie konkret der Soldat ums Leben gekommen ist. Moment seien sowohl die Staatsanwaltschaft wie die Bundeswehr dabei, dieses zu untersuchen. Es heißt, die Soldaten hätten sich im Panzergrenadierbataillon auf einen Einsatz in Afghanistan vorbereitet. Erst vor wenigen Wochen war im Krieg in Afghanistan der 53. deutsche Soldat in Gefechten mit den Taliban-Terroristen ums Leben gekommen. Insgesamt starben weit über 3.300 Soldaten bislang im Krieg in Afghanistan.

Kommentar Tod Bundeswehr Soldat Gefechtsübungszentrum Colbitz-Letzlinger Heide:

Die Bundeswehr muss umgehend den Tod des Soldaten aufklären. Die bisherige Informationspolitik ist inakzeptabel und deutet eher darauf hin, dass hier etwas verschleiert wird. Das könnte Sie auch interessieren – schon fast 5.300 Facebook-Weiterempfehlungen: Warum wir deutsche Soldaten brauchen und warum die Politik ihnen mehr Respekt entgegenbringen sollte

+++uptdate, 27.5.2013, 22:45 Uhr+++ Nach bisherigen Informationen sei der Soldat von einem Panzer überfahren worden. Der Fahrer hatte ihn übersehen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun – wahrscheinlich wegen fahrlässiger Tötung. Es ist anzunehmen, dass ein Strafverfahren eröffnet wird an dessen Ende eine Verurteilung des Panzerfahrers stehen könnte, eventuell auch der Aufsichtsperson.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.