Edward Snowden: U.S. Geheimdienste aggressivst kriminell

Nun spricht auch der ehemalige US-Geheimdienstler Edward Snowden aus, was die ganze Welt – und zwar durch alle Gesellschaftsschichten durchweg – denkt, nämlich dass die US-Geheimdienste ‚aggressively criminal‘ seien, also aggressivst höchst kriminell. Dabei sollten wir nicht vergessen: Oberster Dienstherr ist US-Präsident Barack Obama, der davon träumt, am Brandenburger Tor am Dienstag in Berlin wieder bejubelt zu werden.

Wenn Snowden nun den US-Geheimdienst beschuldigt höchst kriminell zu agieren, so weiß er wovon er redet. War er doch selbst U.S. government contractor für Amerikas oberste Stasibehörde, die „National Security Agency“ (NSA). In dieser Funktion war er für Spionage-Terroraktionen gegen westliche wie nicht-westliche Staaten vier Jahre lang zuständig. Weiter sagte Snowden und riss damit die Fratze der US-Regierung endgültig herunter: „Alles was ich derzeit sagen kann, ist, dass die US-Regierung nicht in der Lage sein wird, die Aufdeckungen rund um ihre kriminellen Hackerangriffe auf die Welt unter den Deckel zu bekommen, indem sie mich lebenslang einsperrt oder ermorden lässt“.

Wörtlich sagte er: „…and I say right now… the U.S. government is not going to be able to cover this up by jailing or murdering me“. Derzeit hält sich Snowden in der chinesischen Finanzmetropole Hong Kong vor den Häschern der US-Regierung versteckt.

Seit Snowdens Veröffentlichungen wissen wir, dass die US-Regierung mit ihren Spionage-Aktivitäten Freund wie Feind von morgens bis abends belauscht, behackt, hintergeht, betrügt. Selbst engste internationale Treffen werden von den Amerikanern in Koordination mit den Briten übelst und kriminell bespitzelt: Kein Handy-Telefonat, keine SMS, keine Whatsapp-Nachricht, kein Suchbegriff in Google, Bing oder Yahoo, keine Email, die nicht heimlich von den USA oder Briten illegal abgefangen würde. Dafür arbeitet die US-Regierung sogar mit neun weltbekannten Digital-Unternehmen zusammen, teilte Snowden mit und zwar mit Apple, Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, PalTalk, AOL, Skyp und YouTube. Angeblich habe die US-Regierung diese Unternehmen gezwungen, ihnen einen direkten Zugriff auf die Speichermedien, die Server, zu verschaffen.

Verleiht Edward Snowden den Friedensnobelpreis

Derweil versucht die US-Regierung ihre umfangreichen Spitzel-Aktivitäten damit zu verteidigen, wonach U.S.-Bürger (U.S. citizens) nicht unter das Spitzel-Terrorprogramm, das „surveillance program“, fielen, auch nicht unter den „Patriot Act“ oder „Foreign Intelligence Surveillance Act“. Diese Programme sind die staatliche semi-rechtliche Basis für den Stasi-Terror der Amerikaner gegen die Welt.

Doch auch dieser Lesart der US-Regierung erteilt Snowden eine Absage. So sagte er jetzt: „The reality is that due to the FISA Amendments Act and its section 702 authorities, Americans’ communications are collected and viewed on a daily basis on the certification of an analyst rather than a warrant.“ Übersetzt bedeutet dies, wonach auch die US-Bürger täglich von Obama-Spitzeln digital ausspioniert würden.

Edward Snowden hatte für seine Enthüllungen sein komplettes altes Leben für uns geopfert: Er hat die USA, seine Heimat, verlassen, seine Frau, seine Freunde, seine Familie, einen 122.000 US-Dollar-Job bei Booz Allen Hamilton, dem Auftragnehmer der US-Stasibehörde NSA.

Dabei steht schon jetzt fest: Er wird nie wieder in die USA einreisen können, da US-Präsident Barack Obama und sein Gefolge ihn zum Staatsfeind Numero Eins erklärt haben – das kommt so ziemlich direkt nach Al Quaida. Deshalb fordert das Antikriegsportal kriegsberichterstattung.com: Gebt Edward Snowden den Friedensnobelpreis. Er hat ihn verdient und wir müssen ihm den Friedensnobelpreis verleihen, um ihn vor den USA zu schützen.

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