18 Menschen in Russland bei Verkehrsunfall mit einem Bus gestorben, 55 verletzt

Bei einem tragischen Verkehrsunfall, einem Busunfall, sind in Russland in der Nähe von Moskau, genauer in der Nähe des Dorfes Oznobishin, am Samstag gegen 13 Uhr 18 Menschen getötet worden. Unter den Toten sind auch zwei Kinder. 55 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Zu dem Unfall kam es durch die Kollision zwischen einem Bus und einem mit schwerem Kies beladenen LKW. Der Bus war angeblich bei überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn gekommen.

Bislang heißt es der Aufprall des Busses auf den LKW sei so schwer gewesen, dass der Omnibus in zwei Teile gerissen wurde. Die meisten Insassen des Busses wurden mit Tonnen von Kies überschüttet und starben darunter qualvoll. Dies teilte Nikolai Plavunov von der Moskauer Gesundheitsbehörde mit.

Die Überlebenden des schlimmen Verkehrsunfalls weisen nach Mitteilungen der Moskauer Polizei Schürfwunden, Prellungen, Gehirnerschütterungen, gebrochene Rippen sowie schlimme Quetschungen an Oberkörpern oder Beinen auf. Einige Menschen seien von dem schweren Kies des LKW regelrecht zerrieben worden.

Als Unfallursache wird bislang überhöhte Geschwindigkeit angegeben, möglicherweise auch unter dem Einfluss von Alkohol. Bislang beschuldigt die russische Polizei einen 46-Jährigen Mann armenischer Staatsbürgerschaft. Er befinde sich derzeit im Botkin Krankenhaus mit gebrochenen Beinen und einer Kopfverletzung. Warum der Mann überhaupt noch Bus fahren durfte, ist nicht bekannt. Jedenfalls wird ihm vorgeworfen im Jahr 2013 bereits sechs Mal von der Polizei wegen Verstoßes gegen Verkehrsregeln belangt worden zu sein.

Dem Fahrer des Busses, der wohl schulhaft den Verkehrsunfall verübte, drohen bis zu sieben Jahre Haft teilte das russische Verkehrsministerium mit.

Viele Russen sind auf Grund des schweren Verkehrsunfalls unter Schock. Deshalb soll am Montag in Russland ein offizieller „Tag der Trauer“ für die Opfer von Verkehrsunfällen stattfinden. Die nun von dem tragischen Busunfall betroffenen Familien erhalten jeweils 225.000 Rubel vom russischen Staat. Je nach Schwere der Verletzungen erhalten Familien sogar bis zu zwei Millionen russische Rubel.

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