Krawalle vor Roten Flora in Hamburg: Demonstranten bilden Schutzwall

Die linksalternative Szene hat sich vor der seit über 30 Jahren berühmten Hamburger alternativen Trutzburg, der Roten Flora, mal wieder heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Der Hamburger Senat möchte der linksalternativen Szene nach über 30 Jahren die Rote Flora – auch bekannt als „Alte Flora“ – im Schanzenviertel (Schulterblatt 71, 20357 Hamburg) nehmen.

Teilnehmer berichten, wonach sich „einige Demonstranten von der matriarchalisch auftretenden Hamburger Polizei provoziert“ gefühlt hätten. Tausende Demonstranten kämpfen in Hamburg derzeit für das Wahrzeichen der linksalternativen Szene in Hamburg, die Rote Flora. Rund 2.000 Polizisten waren alleine am Samstag im Einsatz. Seit über 30 Jahren fungiert die alte Villa als Kulturzentrum, das sich bislang dem Zugriff kapitalistisch orientierter Immobiliengurus entziehen konnte. Jetzt möcht Hamburgs CDU der linksalternativen Szene die Rote Flora nehmen. Entsprechend massiv ist die Gegenwehr.

Während der Demonstration vor der Roten Flora hätten, sagen Teilnehmer, Polizisten zu Schlagstöcken gegriffen und auf Demonstranten eingeschlagen. Die Demonstranten wiederum hätten „versucht sich mit dem Werfen von Steinen und Flaschen zu wehren“, berichtet ein Demonstrant. Die Polizei gibt an, wonach über 100 Polizisten dabei verletzt worden seien, über 15 davon schwer.

Das mit Graffiti bemalte herrschaftliche Gebäude der Roten Flora gehört gemeinsam mit der Hafenstraße zu den deutschlandweit bekannten Wahrzeichen einer alt-linken Protestbewegung in Deutschland.

Aufruf der Redaktion:

Das Antikriegsportal kriegsberichterstattung.com teilt die Wut der Demonstranten, die zu Recht von der Stadt Hamburg erwarten können, dass ein solches Kult-Objekt, wie die Rote Flora, als alternatives Kulturzentrum erhalten bleiben sollte. Deshalb fordern wir alle Hamburger auf: Wehrt Euch! Gleichzeitig bitten wir: Bitte empfehlt unsere alternative Seite weiter indem Ihr rechts oben oder unter dem Text diese Seite – nicht nur den Artikel – auf Facebook weiterempfehlt und teilt. Wir stehen im Kampf für die Rote Flora an Eurer Seite.

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