Landtagswahl Sachsen: „CDU stürzen“ / Ausstellung: Massaker in Odessa

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Erst rund drei Monate ist es her, doch Menschenrechtlern ist jener grauenvolle Tag noch deutlich in Erinnerung: Als russisch-stämmige Bürger vor Schlägertruppen der ukrainischen Regierung sich in das Gewerkschaftshaus von Odessa flüchteten. Dort schmiss anschließend der ukrainische Regierungs-Mob Molotowcocktails in das Gewerkschaftshaus. Dutzende russisch-stämmige Bürger verbrannten und verkohlten qualvoll.

Die Mörder, Anhänger der ukrainischen Zentralregierung in Kiew, laufen bis heute unbehelligt herum. Die Politik der Ukraine behauptet, sie könne leider keine Täter ausfindig machen. Nun möchte eine Wanderausstellung von der Partei Die Linke gemeinsam mit der Wochenzeitung „Junge Welt“, an das Massaker von Odessa erinnern. In Leipzig können Interessierte im Geburtshaus von Karl Liebknecht, im Liebknecht-Haus (Braustraße 15, 04107 Leipzig; Straßenbahn-Haltestelle Südplatz; Straßenbahnen 10 oder 11) an einer „Erinnerungs-Ausstellung “ teilnehmen:

Die Erinnerungs-Ausstellung an das Massaker von Odessa findet im Liebknecht-Haus am Freitag den 22. August 2014 ab 18 Uhr in Leipzig statt. Die Eröffnungsrede hält der Russland- und Ukraine-Experte Dr. phil. Volker Külow. Külow ist seit 2004 Mitglied des Landtags Sachsen für die Linke und Chef der Die Linke in Leipzig. An der Ausstellung nimmt auch ein Augenzeuge des Massakers von Odessa teil.

Volker Külow selbst kämpft am 31. August 2014 um ein Direktmandat in den Landtag Sachsen. Das bedeutet: Nur wenn er mindestens 10.000 Direktstimmen auf dem Wahlzettel erhält, kann er weiterhin im Landtag Sachsen für seine Lieblingsthemen kämpfen. Hierzu gehören unter anderem: Die Kultur, aber vor allem auch soziale Gerechtigkeit in Sachsen und Leipzig. Im Bereich der Bildungspolitik kämpft Külow seit Jahren für ein kostenfreies Studium für Stundentinnen und Studenten, aber auch für ausreichendes Lehrpersonal an Sachsens Hochschauleng. Ein weiteres Thema von ihm sind ausreichende und bezahlbare Kita-Plätze für junge Familien.

Volker Külow stellt sich am 31. August 2014, dem Tag der Landtagswahl Sachsen, im Leipziger Norden, dem Wahlkreis 30, in den Ortsteilen Lützschena-Stahmeln, Lindenau, Altlindenau, Neulindenau, Plagwitz, Böhlitz-Ehrenberg, Leutzsch und Schleußig zur Wahl.

„Wer am Tag der Landtagswahl Sachsen nicht wählen gehen kann, der sollte von seinem Recht auf Briefwahl Gebrauch machen, um die CDU nach lähmenden 25 Jahren endlich in Dresden von der Macht zu stürzen“, so Volker Külow in einem Aufruf an die Wähler. Weiter sagte der seit Jahrzehnten in der Friedensszene aktive und bekannte Politiker:

„Ich baue sehr auf Eure Unterstützung. Insbesondere bitte ich darum, dass durch persönliche Gespräche jede Stimme im Wahlkreis aktiviert wird. Jeder Linkswähler muss zur Wahl gehen. Bewerbt bitte auch die aufgeführten Veranstaltungen und nehmt selbst daran teil, wenn Zeit und Lust ist. Markiert bitte auch meine Seite bei Facebook, um aktuell informiert zu werden und teilt meine Beiträge, sofern sie Eure Zustimmung finden“:

Dass die Landtagswahl Sachsen an einem solch seltsamen Tag stattfindet, wie dem 31. August 2014, habe vor allem einen Grund, sagt ein ranghoher SPD-Landtagsabgeordneter in Dresden: „Die CDU trickst gerne hier herum. Sie wählt besonders gerne das Umfeld der Sommerferien, in der Hoffnung, dass möglichst viele Junge weg sind und nicht wählen gehen, damit die CDU weiter vor sich hin scharwenzeln kann“. Volker Külow hat in einem aktuellen Interview mit dem Portal verbraucherschutz.de zudem auf die Bedeutung des Verbraucherschutzes auch im Internetzeitalter hingewiesen.

Das Portal Schall und Rauch bietet zahlreiche Fotos von verkohlten Leichen vom Massaker in Odessa durch Schlägertrupps der ukrainischen Regierung.

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