Peinlich: CSU-Chef Horst Seehofer soll Uli Hoeneß zur Rückgabe des Verdienstordens gedrängt haben

Oh Mann, ist das peinlich: CSU-Gazelle Horst Seehofer, im Hauptamt Ministerpräsident des Freistaats Bayern, soll den ehemaligen FC Bayern München Chef Uli Hoeneß zur Rückgabe des Bayerischen Verdienstordens gedrängt haben. Einige Medien schreiben sogar, die Staatskanzlei von Seehofer habe Hoeneß zur Rückgabe „ermahnt“.

Diese Kehrtwende erstaunt: noch vor wenigen Tagen war in Medien, allen voran der eigentlich in Fußball-Themen immer gut informierten BILD-Zeitung lanciert worden, Uli Hoeneß habe als beleidigte Leberwurst den Verdienstorden zurückgegeben. Damals hatten alle ungläubig den Kopf über Hoeneß geschüttelt. Und nun diese erstaunlich andere Geschichte, die sich komplett auf den Kopf gestellt anfühlt:

Sollte tatsächlich die CSU-Staatskanzlei auf Geheiß von König Seehofer so unverfroren sein und Hoeneß zur Rückgabe des Verdienstordens gedrängt haben, so könnte das der CSU selber auf die Füße fallen. Bei den Millionen FC Bayern-Fans kommt das jedenfalls ganz schlecht an. Ein gestandener FC-Bayern Fan sagte dem Antikriegsportal kriegsberichterstattung.com: „Seehofer und Co sollen sich ihr Teil doch sonst wo hinschieben. Aber verschont uns bitte künftig mit solchen peinlichen Aktionen. Denn aus Sicht der überwältigenden Mehrheit der Deutschen hat Uli Hoeneß den Verdienstorden verdient – trotz seiner Verfehlung in Steuersachen.“

Die Münchner Süddeutsche Zeitung schreibt, wonach sich die Staatskanzlei in Münchens Palazzo Prozzo bislang nicht zur Ordens-Rückgabe offiziell habe äußern wollen. Man scheint sich also feige nun wegzuducken.

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