Schock über Todesurteil gegen Mohammed Mursi / Deutsche Regierung übt Kritik

Die Welt blickt besorgt auf Ägypten, ist geschockt: Ein Gericht verurteilte den ehemaligen demokratisch gewählten Präsidenten von Ägypten, Mohammed Mursi, zum Tode. Und alle fragen sich: Warum?

Der internationalen Besorgnis verlieh nun als einer der ersten durchaus deutlich Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier eine Stimme. Laut dpa habe er das Todesurteil gegen den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi mit den folgenden Worten kritisiert:

„Für uns ist das in Deutschland eine Form der Strafe, die wir kategorisch ablehnen“. Weiter führte Frank-Walter Steinmeier aus, dass sich die deutsche Bundesregierung in Berlin erhoffe, dass in Ägypten die Justiz nach Recht und Gesetz agiere, nicht aber nach politischen Maßstäben.

Gleichzeitig forderte Frank-Walter Steinmeier, dass man in den nächsten Tagen klären müsse, ob die Todesstrafe für Mursi mit dem Recht in Einklang zu bringen sei. Von Anfang an war die lange Haftstrafe gegen Mursi, Vorsitzender der islamischen Partei der Muslimbrüder, weltweit auf Kritik gestoßen.

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