ZDF Aktenzeichen xy ungelöst: Ist Schläger-Schwein prominent, der Mark Herbert aus Offenbach ganzkörpergelähmt prügelte?

Als am Mittwoch den 12. August 2015 gegen 21 Uhr in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY ungelöst der Moderator Rudi Cerne den Tötungsanschlag auf den 23-Jährigen Mark Herbert, ein Fan von Kickers Offenbach, ankündigte, war schnell klar: Offenbach deckt seit Jahren feige ein hochkriminelles brutalstes Schläger-Schwein. In Deutschland fragt man sich jetzt, warum wird geschwiegen, wie schlampig arbeiten Offenbachs Polizei und Gericht und was wird da vertuscht? Könnte der Täter prominenter sein? Dabei erinnern wir uns:

Hessens fünftgrößter Ort Offenbach ist jene 120.000 Einwohner Stadt, in welcher schon einmal eine Unschuldige, die 22-Jährige Türkin Tugce Albayrak, zu Tode geprügelt worden ist. Doch im Gegensatz zum Fall Tugce kümmern sich beim deutschen Opfer Mark Herbert, dem Fan der Offenbacher Kickers, weder die Lokalmedien in Offenbach – also die Bild-Zeitung, Offenbach Post, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hessische Rundfunk (HR) – groß um den schwerkriminellen Fall. Noch leisteten die Offenbacher Kriminalpolizei, die Offenbacher Gerichte oder die Politik substanzielles. Man hat viel mehr das Gefühl: Offenbach kümmert sich nicht um seine jungen Bürger.

Skandalös: Bis heute war von Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) im Fall des Offenbachers Mark Herbert nichts großes zu hören – zumindest nichts, was man in der deutschen oder Offenbacher Öffentlichkeit besonders wahrgenommen hätte. Dabei wäre der Fall Mark Herbert durchaus ein Fall für Offenbachs SPD-Oberbürgermeister Horst Schneider: Immerhin decken nicht wenige Offenbacher einen hochkriminellen dubiosen Schläger und das seit langen quälenden drei Jahren.

Dafür inszenierte sich Offenbachs OB Schneider medienwirksam bei der Beerdigung von Offenbachs zu Tode geprügelter Studentin Tugce – gemeinsam mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und dem Landrat von Main-Kinzig, Erich Pipa (SPD). Alles eitle Herrschaften und Politiker, die weder für die Sicherheit von Tugce sorgten, noch für die Sicherheit von Mark Herbert. „Es sind Politiker, die sich selbst gerne hohen Personenschutz – wenn es notwendig erscheint – auf Steuergelder gönnen, denen die Sicherheit und Unversehrtheit der einfachen Bürger offensichtlich aber schnurzpiepegal ist“, sagt ein Frankfurter.

Das muss man erst einmal hinbekommen als Offenbachs Oberbürgermeister: Dass einem zu solch einem terroristische Überfall wie auf den junge Mann Mark Herbert fast nichts einfällt. Wir wüssten gerne: Hat der SPD-Mann wenigstens das Opfer mangelnder Sicherheit und Aufklärung in Offenbach, Mark Herbert, besucht? Hat er für ihn gebetet? Hat er sich um die Aufklärung dieses hochkriminellen Falles gekümmert? Hat er sich für Spenden stark gemacht?

Offenbach schaut seit drei langen Jahren feige weg

Denn Spenden und Fürsorge wird der heute 25-Jährige sein Leben lang benötigen, da er bis an sein Lebensende ein 24-Stunden-Pflegefall in Offenbach bleiben wird. Offenbacher Bürger dürfen durchaus erwarten, dass sich ein SPD-Oberbürgermeister mit seinem Gefolge mindestens so für die eigenen Bürger einsetzt, wie er es für Flüchtlinge tut. Beides muss möglich sein. Ist es aber im Falle des Offenbacher Schläger-Opfers Mark Herbert scheinbar nicht.

Immerhin wird Mark Herbert nach dem Terroranschlag in Offenbach auf ihn, auf seinen Körper, auf sein Leben, seine Unbekümmertheit, seine Jugend, nie mehr wirklich glücklich sein können. Wer vom Kopf ab gelähmt geprügelt wurde, dem schuldet eine Stadt mehr, als einen drei Jahre späteren Aufruf in der ZDF-Kriminalsendung Aktenzeichen xy ungeklärt (so wichtig das jetzt war).

Was wäre denn, wenn das ZDF und Rudi Cerne den Fall Mark Herbert – Fan der Offenbacher Kickers – nicht in die Sendung genommen hätte? Hätte man dann in der hessischen Provinzstadt Offenbach den Mantel des Schweigens über den unglaublich brutalen, menschenverachtenden und hassbeladenen Terroranschlag auf Mark Herbert versucht zu werfen? Ganz so, wie es so viele Deutsche taten, als die Juden vergast wurden? Offenbach taucht in Deutschlands Kriminalstudien fast immer auf – und zwar immer ganz unten, wenn es darum geht, Kriminalfälle aufzuklären.

Die Millionen Menschen, die die Sendung Aktenzeichen xy ungelöst im ZDF gesehen haben, fragen sich: Warum können Polizisten in Offenbach Jagd auf Fahrradfahrer machen, die vielleicht mal ohne Licht fahren oder im Schritttempo durch Fußgängerbereiche fahren? Warum aber kann ein solcher Terroranschlag auf die Unversehrtheit eines jugendlichen Opfers nicht einmal ansatzweise von der hessischen Kripo, dem Offenbacher Gericht aufgeklärt werden?

Fakt ist: Seit der ZDF Sendung Aktenzeichen XY ungelöst wissen wir, dass man sich in der SPD-Stadt Offenbach seines Lebens nicht mehr sicher sein kann. Wir wissen, dass man am helligten Tage direkt während eines kleinen lokalen Volksfests – dem Turmfest – erschlagen werden kann und keiner was polizeilich nachhaltig verwertbares gesehen haben will. Alle schweigen feige, schauen weg.

Am Turm in Offenbach-Bieber feiert man, als wäre nichts gewesen

Auch das muss man sich erst einmal vorstellen. So lesen wir zum Turmfest in Offenbach-Bieber, das vom 29. bis 30. August 2015 ähnlich der Jahre zuvor stattfindet, den folgenden Eintrag. Man liest ihn ganz so, als wäre nicht genau dieser Turm jener, wo niemand gesehen haben will, als ein Monster Mark Herbert im Sommer 2012 zum Turmfest querschnittsgelähmt prügelte.

So schreibt der Verein „dieoffenbacher03.de“ zum diesjährigen Turmfest:

„Das Programm steht. Eigentlich gibt es hier nicht viel zu berichten, es läuft ab wie gewohnt. Für den Aufbau benötigen wir wieder viele Helfer. Beginn ist am Freitag 28.8.2015 um 8.00 Uhr. Bühne und Bauwagen werden auch am Freitag angeliefert. Für Sonntag hätten wir gerne viele Kuchen, damit es eine große Kuchentheke gibt. Wir hoffen auf gutes Wetter, keine Hitze…. Am Samstagmittag spielt wieder die Band der Leibnitzschule und am Abend Uli Jahn, bekannt von unserem Oktoberfest. Am Sonntag spielt dann der Musikverein Eintracht. Gegen 17 Uhr wollen wir dann die Tombola Verlosung starten. Bitte auch diesen Termin eintragen und zum Turmfest kommen! Ab Turmfest übernehmen die 03er das Auf- und Zuschließen des Turms. Die Turmliste ist bereits vergeben.“

Man feiert scheinbar in Offenbach, als wäre nichts gewesen – da an Deutschlands düsterstem Turm in Offenbach-Bieber. Der Turmfest-Verein selber, der sicherlich nichts mit der Tat zu tun hat, schreibt über sich:

„Der Verein wurde als Vergnügungs-Gesellschaft im Jahre 1903 in Offenbach gegründet und feierte im Jahr 2003 sein 100 jähriges bestehen…. Jedes Jahr steht der Verein unter dem Schutz eines Schirmherren. Dabei handelt es sich in der Regel um Bürger aus Politik und Wirtschaft der Stadt… Mit rund 150 Mitgliedern, darunter einigen Ehrenmitgliedern, sind die 03er einer der großen Vereine dieser Art in Offenbach.“

Weiter führt der Verein aus: „Die 03er und der befreundete Musikverein ‚Eintracht’ haben die ‚Schirmherrschaft‘ über den Bieberer Aussichtsturm übernommen… Wir sind seit über 25 Jahren der Turmpate des Bieberer Aussichtsturms und geben allen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit an Sonn und Feiertagen von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr die wunderschöne Aussicht, oben vom Turm aus zu genießen.“

Wie schön. Wir fragen uns aber: Wie kann man einfach feiern, wenn an diesem Turm – während man schunkelte und feierte – ein solches monströses Verbrechen geschah, wie an dem des jungen Mark Herbert? Wie kann man feiern, wo Deutschland seit dem 12. August 2015 weiß: Dieser Turm ist ein Turm, in welchem ein Monster verkehrte, welches das Leben anderer Menschen zu einer solchen Hölle machte – das Leben von Mark, seiner Eltern, seiner Freunde? Dabei scheint es sich obendrein um einen Wiederholungstäter zu handeln, heißt im ZDF. So habe ein Mann – der exakt in die Schablone von Marks Attentäter passt – schon einmal in einer Fußballkneipe des Nachts gezielt einen alkoholisierten Mann aus purer Laune so zusammengeschlagen, dass anschließend beide Beide seines Opfers gebrochen waren.

Das heißt: Dem brutalen Schläger scheint es Spaß zu machen, seine Opfer zu quälen, sie zu zertrümmern. Das scheint ihm eine sadistische Befriedigung zu geben. Auch damals erstatteten die Zeugen feige keine Anzeigen. Warum! Das Gesicht, hieß es im ZDF Aktenzeichen ungelöst, sei bekannt gewesen. Wir fragen uns immer mehr: Wie bekannt?

Und: Wer Männer, die alkoholisiert sind, bewusst ihrer Gesundheit raubt, da man davon ausgeht, dass die alkoholisierten jungen Männer sich dann eh nicht mehr an das Schläger-Gesicht erinnern können – was für ein Killer muss man sein, um so denken zu können? So vorsätzlich kriminell? Es scheint jemand zu sein mit einem sehr großen durch und durch narzisstisch gestörten Selbstbewusstsein, ein brutaler Egomane, dem andere Menschen komplett egal sind. Und der weiß, dass er mit seinem kriminell-egomanischen Gehabe überall durch kommt. Offenbach scheint das ideale Pflaster, der ideale Sumpf hierfür zu sein. Denn auch Polizei, Medien und Politik scheinen bislang mehr oder weniger geflissentlich über die Zustände in Hessens Provinzstadt wegzuschauen, ganz so, als gäbe es den Fall Mark Herbert gar nicht. Doch es gibt ihn. Mitten in Offenbach.

Auch die Kriminalpolizei in Offenbach gerät zunehmend ins Visier wegen Unfähigkeit

Es kann gar nicht anders sein, als dass zunehmend und zu Recht auch die Polizei in Offenbach ins Visier der Öffentlichkeit gerät. Sie ist scheinbar komplett dilettantisch aufgestellt und scheint die Sicherheit der Stadt Offenbach nicht gewährleisten zu können – was obendrein ein Verstoß gegen die deutsche Verfassung ist. Immerhin regelt das deutsche Grundgesetz das folgende: „(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“

Jeder? Der Offenbacher jugendliche Bürger Mark Herbert, heute 25, scheinbar nicht. Man hat ihm sein Recht auf Leben genommen. Denn wie soll er denn leben, wenn man ihn so geschunden hat, dass er ab dem ersten Halswirbel gelähmt ist seit drei langen Jahren und bis an sein Lebensende? Wie soll er leben, wenn Offenbach ihm seine grundgesetzlich garantierte „körperliche Unversehrtheit“ nicht gewährleistet hat und bis heute auf Turmfesten weiter feiert, als wäre nichts geschehen?

Fast könnte man ketzerisch fragen: Was hätte es für einen kriminalpolizeilichen Aufwand gegeben, wenn das Opfer farbig gewesen wäre, türkisch oder gar jüdisch? Halb Offenbach hätte man auf den Kopf gestellt und hätte den Täter längst verhaftet – egal wer es ist. Wahrscheinlich wäre auch noch der Staatsschutz hinzugezogen werden. All das kann im Einzelfall absolut richtig und notwendig sein. Warum aber wird ein solcher Aufwand nicht im Falle des jungen deutschen Opfers Mark gefahren? Weil er ein niederer Fußballfan ist, ein einfacher Deutscher halt?

So aber erfahren wir in der ZDF-Sendung Aktenzeichen xy ungelöst aus der spießig wenig ansehnlichen Teerstraßenstadt Offenbach, dass man den Namen des Täters – er ist um die 29 Jahre alt, circa 175 groß, bullig – zwar kenne, aber nicht daran denke, diesen Kriminellen zu verhaften. Das Argument lautet, wie man so aus Offenbach hört: Man könne oder wolle nicht für die Sicherheit der Zeugen sorgen. Auch dies muss man sich erst einmal deutlich machen: Eine Stadt kann juristisch nicht funktionieren, da die Zeugen Angst vor dem Schläger-Schwein haben.

Dabei stellen sich weitere Fragen: Was ist denn an diesem kriminellen Schwein so besonders, dass Polizei, Gericht und Politik alle viere von sich strecken und sich dem dumpfen Schläger-Herren ergeben – mitten in Deutschland? Leben wir in Russland? Leben wir in einer Bananenrepublik ohne Recht und Gesetz? Jeder Zeuge ist von Gesetz her verpflichtet eine Aussage zu machen, wenn sie der Aufklärung eines Verbrechens dient. Genauso ist der Staat verpflichtet, jeden zu schützen, der eine Zeugenaussage macht.

Testanrufe bei der Kripo Offenbach endeten katastrophal

Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und haben der Kripo in Offenbach – über deren Hotline – Hinweise gegeben, wer der Täter sein könnte (fiktiv) oder wie man die Tat aufklären könnte. Es waren Testballoons. Das Ergebnis war desaströs für die Offenbacher Polizei: Der eine Hotline-Mitarbeiter hat sich wirklich redlich bemüht. Doch die andere Hotline-Mitarbeiterin der Kripo machte sich nicht eine Sekunde die Mühe, unsere Namen, unsere Identität eventuell zu erfragen, als wir sagten, wir möchten anonym bleiben, wüssten aber (vermeintlich) den Namen des Täters. Klick, aufgelegt, weg waren wir. Wie will man mit so wenig Apathie einen Mord- oder Tötungsanschlag aufklären?

Man könnte auch sagen: Wer eine solche Kripo hat, braucht keinen Feind mehr, wenn er oder sie Opfer ist. Doch es stellen sich noch viel mehr Fragen an die Kriminalpolizei in Offenbach:

Wie kann es sein, dass nach einem offensichtlichen Mord- oder Tötungsversuch die Mordkommission von Offenbach nicht sämtliche Bürger rund um den Turm noch zur Tatzeit festgehalten und befragt hat – zumindest wurde das in der ZDF-Sendung Aktenzeichen xy ungelöst am Mittwoch vergangener Woche nicht deutlich.

Wie kann es zudem sein, dass nicht überall DNA gesichert wurde – und falls ja, warum kam dabei scheinbar nichts heraus? Wie kann es sein, dass eine Aussage des Opfers nicht ausreicht? Wie kann es sein, dass der Öffentlichkeit ein solch komisches gezeichnetes Bild präsentiert wird, das alles und nichts ausdrückt, nur nicht, wie man sich den Täter nun wirklich vorzustellen hat. Im Falle der in Sachsen getöteten Millionärs-Tochter hatte die Dresdner Kripo sofort DNA-Spuren und verhaftete deshalb umgehend die beiden Tatverdächtigen – einen sogar im Bamberg. Wird bei Millionärs-Töchtern schneller gefahndet, mehr gemacht? Scheinbar ja!

Zudem: Die deutschen Polizeidienststellen sind mittlerweile sehr oft sehr schnell dabei von jedem Hühnerdieb, den man nicht sofort verhaften kann, Fotos in den Fahndungsaufrufen zu veröffentlichen. Warum findet das im Fall Mark Herbert, dessen Täter so brutal und menschenverachtend und mörderisch ist, nicht statt?

Wer wird hier gedeckt? Eigentlich können wir es nur mit drei Typen Tatverdächtiger zu tun haben. Erstens: Der Täter könnte (mehr oder weniger) prominent sein, vielleicht sogar ein prominenter Sportler. Dafür spricht, dass er bullig war und offensichtlich extrem starke Beine haben muss – denn sonst könnte man nicht einfach einem anderen jungen Mann das Genick brechen.

Es gibt drei Täter-Typen: Prominent, Unterwelt oder Fraktion „Bürgerlich“

Für die Prominenten-These spricht auch, dass er mit zwei Frauen auf dem Turm war und noch mit einem Mann. Das klingt an typisches Geprotze eines Sportler-Prominenten. Dafür spricht auch, dass viele den Täter angeblich gesehen haben, aber aus – wie es die Kripo sagt – falsch verstandener Ehre, sich nicht getrauen, auch vor Gericht namentlich gegen den am Tatort Gesehenen aussagen möchten.

Gegen einen Prominenten spricht, dass in einer anderen ZDF Aktenzeichen xy ungelöst-Sequenz gesagt wird, wonach man den hochkriminellen Schläger schon einmal in einer Offenbacher Fußballkneipe gesehen habe. Auch damals habe der schwerkriminelle Schläger einem alkoholisierten Opfer beide Beine gebrochen Auch hier fällt wiederum die unglaubliche Fußgewalt auf. Allerdings müssen wir sagen: Es wäre eher ungewöhnlich, dass ein Prominenter sich Nachts in einer Fußballkneipe aufhält und dann noch jemandem die Füße bricht und die Anwesenden nicht einmal Anzeige erstatten gegen den Täter. Doch: Auszuschließen ist es nicht, dass hier in Offenbach ein mehr oder weniger Prominenter gedeckt wird – aus falsch verstandener feiger Ehre.

Dann hätten wir die zweite Täter-Variante: Ein Mann aus der Unterwelt mit entsprechenden Verbindungen. Doch dann wundert man sich: Warum sagt die Kripo Offenbach nicht, der Täter stammt aus der Offenbacher oder Frankfurter Unterwelt, ist möglicherweise Mitglied irgendeiner gefürchteten Rockerbande? Das sagt sie doch sonst immer.

Daraus kann eigentlich nur geschlossen werden: Der Mann, der Täter, ist kein Mitglied der Unterwelt, sondern des bürgerlichen hessischen Umfelds – möglicherweise hat er aber multikulturelle Verbindungen in ein dubioses kriminelles Milieu, vor denen der eine oder andere Zeuge sich scheut. Gut möglich, dass er mehr oder weniger prominent ist oder wenigstens in Fußballreihen ein bekanntes Gesicht. Gut möglich und wahrscheinlich, dass er Geld hat und eben irgendeine Form von Macht über andere Menschen, über einfache Menschen.

Doch: Ein Rechtsstaat kann nur funktionieren, wenn Offenbach endlich Recht spricht und dieses schwerkriminelle Schläger-Schwein endlich vor Gericht bringt. Denn da gehört er hin. Deshalb Offenbacher: Hört endlich auf zu schweigen und redet – nicht mehr anonym, sondern vertraut euch unter vollem Namen der Offenbacher Kriminalpolizei an. Die Polizei von Offenbach hat an dem gelähmten Opfer Mark Herbert mindestens so viel gut zu machen, wie die Zeugen, die ihm bislang nicht halfen, späte Gerechtigkeit zu finden. Gerechtigkeit kann nur heißen: Ein solches Schläger-Schwein gehört natürlich hinter Gitter und da müssen alle helfen.

Mittlerweile haben Marks Eltern ein Spendenkonto eingerichtet. Denn seine juristische Vertretung sowie seine lebenslange Pflege kosten Hunderttausende Euro. Jeder Euro wird da helfen. Wir hoffen auch, dass es gelingt, Mark wenigstens ein Mal im Jahr einen schönen Urlaub zu finanzieren – mit Spenden. Und zwar nicht im muffigen feigen Offenbach, sondern da wo die Sonne scheint: Auf Mallorca zum Beispiel. Für die Pflege und juristische Vertretung haben die Eltern von Mark dieses Spendenkonto jetzt eingerichtet:

Spendenkonto Mark Herbert Sparkasse Offenbach

IBAN DE76505500200007037104

BIC HELADEF1OFF

Wenn Zeugen bei der Polizei nicht weiter kommen oder uns direkt den Namen des Täters oder Tatverdächtigen nennen wollen, schreibt bitte in der Kommentarfunktion (geht nicht sofort online) oder nutzt diese Mail-Adresse: redaktion@kriegsberichterstattung.com. Es ist selbstverständlich, dass wir eMail-Adressen nicht veröffentlichen. Wir behandeln eingehende eMails streng vertraulich und sind dazu auch presserechtlich gesetzlich verpflichtet.

Und so berichtet die Kriminalpolizei Offenbach über den Fall am Aussichtsturmfest 2012 in Offenbach-Bieber:

„Am Mittwochabend, 12.08.2015, 20.15 Uhr, berichtet das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) in der Sendung „Aktenzeichen XY“ in einem Filmbeitrag von dem versuchten Tötungsdelikt an Mark Herbert beim Aussichtsturmfest 2012 in Offenbach-Bieber.

Das Opfer: Aktenzeichen XY berichtet von dem versuchten Tötungsdelikt beim Aussichtsturmfest 2012 in Offenbach-Bieber – Mark Herbert. Der damals 23-jährige Mark Herbert war am 25. August 2012 kurz vor 20 Uhr vor dem Zugangsbereich des Aussichtsturms von einem bislang Unbekannten durch Schläge und Tritte lebensgefährlich verletzt worden; seitdem ist er vom Hals abwärts gelähmt. Das Leben von Mark, aber auch das der Familie, hat sich seit diesem Tag komplett verändert.

Der Täter: Aktenzeichen XY berichtet von dem versuchten Tötungsdelikt beim Aussichtsturmfest 2012 in Offenbach-Bieber – Phantombild des Täters. Der zur Tatzeit 25 bis 30 Jahre alt war und ein blaues Oberteil trug, ist trotz zahlreicher Fahndungsaufrufe und der Videobotschaft über die Stadionanzeigetafel im letzten Jahr beim Fußball-Hessenpokalspiel der Offenbacher Kickers noch nicht gefasst worden. Beim zuständigen Fachkommissariat K11 in Offenbach gingen bereits zahlreiche konkrete Hinweise ein, die allerdings nur anonym waren. Mit der Sendung ‚Aktenzeichen XY’ rücken die Ermittler den Fall erneut in den Fokus der Öffentlichkeit, um den Täter zu überführen. Die Polizei ist darauf angewiesen, dass die Zeugen ihren Namen nennen, damit ihre Aussagen vor Gericht verwertbar sind.

Die Kripo sucht auch noch die beiden Frauen, die kurz vor der Tat auf der Aussichtsplattform mit dem kräftigen, muskulösen Täter gesprochen haben. Weiterhin sind auch Hinweise auf das kleine, blonde Mädchen, das der Täter „Emily“ nannte und unmittelbar vor der Tat wegschickte, von großer Bedeutung. Die Kriminalpolizei Offenbach appelliert nochmals an die Zivilcourage von Zeugen, sich mit Namen auf der Hotline 069 8098-1234 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Für Hinweise, die zur Verurteilung des Täters führen, ist von der Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach sowie von privater Seite eine Belohnung von 7.000 Euro ausgelobt. Mark Herbert erhöht den Betrag aus eigenen Mitteln auf insgesamt 10.000 Euro.

(Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört. Die Ermittlungsbehörden weisen darauf hin, dass die Zuerkennung dieser von privater Seite ausgesetzten Belohnung nicht im Ermessen von Polizei oder Justiz liegt.).“

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