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YouTube-Film, Volksverhetzung
Der Filmproduzent des US-Films "Innocence of Muslims" (Unschuld der Moslems) wurde in den USA in Los Angeles fest genommen. Es handelt sich um den ägyptischen christlichen Kopten Nakoula B., 55. Man wirft dem Filmmacher Volksverhetzung vor. Nach seiner Festnahme und Gerichts-Vorführung sowie Gerichts-Anhörung wurde er auf Wunsch der Staatsanwaltschaft und Anordnung des Gerichts in Haft behalten.
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Erstmals seit Jahrzehnten haben islamische Demonstranten und Chaoten eine deutsche Botschaft in einem islamischen Land, dem Sudan, gestürmt, und Feuer gelegt. Der Arabische Frühling könnte schon bald zum dunklen Herbst werden, warnt der weltweit anerkannte und bekannte Kriegsberichterstatter Peter Scholl-Latour in einem bemerkenswerten Interview mit der BILD-Zeitung. kriegsberichterstattung.com druckt Auszüge.
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Angriffe
Nachdem bereits der US-Botschafter in Libyen mit einem Raketenangriff am Mittwoch von aufgebrachten libyschen Moslems in seinem Haus in Libyen umgebracht worden war, ist nun erstmals auch die deutsche Botschaft im Sudan und zwar in der Hauptstadt Khartum von einem Mob aufgerieben worden. Es sei bislang niemand verletzt worden, teilte das deutsche Außenministerium mit. Allerdings zeigte CNN am Freitag Bilder, wie die Deutsche Botschaft in Teilen brennt. Derweil rechnet die US-Regierung mit weiteren Angriffen auf westliche Botschaften in islamischen Ländern.
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Israels Politiker führen Krieg, wann sie möchten. Die USA sind ja das große Schutzschild. Und dann wäre da noch Europa, das man glaubt stets hinter sich zu haben. Zu groß ist die Genozid-Schuld als dass sich ein Europäer wagen würde, auch einmal auf Distanz zu Israel zu gehen. Jetzt scheint es wieder so weit zu sein: Die Israelis drohen unverhohlen mit Krieg - dieses Mal ist der Iran dran. Kaum eine Nation ignoriert so lange so konsequent internationales Völkerrecht wie Israel und wird dafür noch permanent vom Westen hofiert. Das Kriegs-Argument lautet dieses Mal: Die Atombomben-Macht Israel will dem Iran verbieten, dass das wesentlich größere und reichere Land Iran auch zur Atommacht in der Region wird. In den vergangenen Jahrzehnten gibt es fast kein Land in der Region mit dem
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Auch wenn westliche Medien so tun, als würde ganz Ägypten feiern, da der neue erzkonservative islamische Präsident Mohammed Mursi seinen Verteidigungsminister Feldmarschall Mohammed Hussein Tantawi entlassen hat, also den Chef des Militärrats (Supreme Council of the Armes Forces; Scaf) sowie den Generalstabschef Sami Anan und einige weitere hohe Militärs: Es ist kein Grund zur Freude.
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Krieg
Die Sicherheitslage an der ägyptischen Grenze zu Israel spitzt sich weiter zu. Erneut sei es im Sinai-Gebiet zu gewaltsamen Übergriffen von vermeintlich israel-feindliche Islamisten gekommen. Dieses Mal seien UN-Friedenssoldaten beschossen worden. Tote wurde bislang nicht vermeldet. Dafür scheint der neue ägyptische Präsident Mohammed Mursi, Anhänger der erzkonservativen Muslimbrüderschaft, selbst zunehmend undemokratisch willkürlich zu agieren.
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Sinai
Wird es bald einen totalen Krieg zwischen Ägypten und Israel geben? Zumindest im Grenzgebiet droht die Situation nun zu eskalieren. Nachdem islamische Extremisten aus bislang unbekannten Gründen ägyptische Grenzposten angegriffen hatten und 16 ägyptische Soldaten umbrachten, schlägt die ägyptische Armee mit Luftangriffen aus Kampfflugzeugen ("warplanes") auf der Sinai-Halbinsel zurück. Es heißt, es seien auch Bodentruppen, also Panzer, zum Einsatz gekommen.
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Die ägyptische Regierung verstärkt nach einem Terroranschlag an der ägyptisch-israelischen Grenze nun die Militärpräsenz an den Grenzkontrollposten. Am Wochenende hatten mehrere dutzend ägyptischer Islamisten einen ägyptischen Grenzposten nach Israel überrannt und ein Massaker angerichtet: 15 ägyptische Soldaten starben, zwei Panzer wurden gestohlen und weiteres Militärgerät. Doch geht es nicht nur um Terror in Ägypten.
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Ob Krieg in Syrien, Konflikte im Iran oder in Israel oder Demonstrationen auf dem Tahir Platz in Ägypten: Die Deutschen reisen trotz allem wie nie, das teilte das Reisebuchungsportal ab-in-den-urlaub.de mit. Durchschnittlich würde für eine Pauschalreise pro Person etwas mehr als 1000 Euro ausgegeben. Besonders beliebt seien nach wie vor Länder wie: Spanien, Türkei, Italien, Griechenland. An Beliebtheit zulegen würden nach der politischen Krise auch wieder Tunesien und Ägypten. Rund 90 Mio. zieht es die Deutschen im Jahr für mehrere Tage oder Wochen in die Ferne.
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Das Palästinensische Kabinett verurteilt in einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Statement die "fortwährenden Verbrechen Israels gegen die Palästinenser, auch die Tötungen in Jerusalem". Das ist der offiziellen Homepage palestinecabinet.gov.ps/default.aspx?Lang=en der "Regierung" der Palästinenser zu entnehmen. Der Westen akzeptiert die "Regierung" der Palästinenser bislang lediglich als Autonomie-Behörde. In der Stellungnahme bedankte sich die Autonomie-Behörde der Palästinenser auch für eine finanzielle Zuwendung durch Japan in Höhe von zehn Millionen Dollar ("Cabinet thanked Japan on donation").
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Mitten in Urlaubszeit
Mitten in der Urlaubszeit der Deutschen geht der Machtkampf im beliebten Reiseland Ägypten weiter: Während Präsident Mohammed Mursi per Dekret das Parlament wieder einsetzte, hat es nun das Verfassungsgericht wieder abgesetzt. Für den Westen ist es derzeit sehr schwer zu durchschauen, welche rechtlichen Grundlagen jeweils genutzt wurden, um das Parlament abzusetzen oder einzusetzen.
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Mubarak stirbt
Der rund 30 Jahre regierende im Frühjahr 2011 gestürzte ägyptische Präsident, Husni Mubarak, 84, ringe mit dem Tod, verlautet aus ägyptischen Militärkreisen. In den 70er Jahren galt Mubarak als einer der großen Helden in Ägypten, da er erfolgreich aus dem Krieg mit Israel zurückgekehrt war. Anschließend wurde Mubarak jahrzehntelang Dank seines Einsatzes für eine Aussöhnungspolitik zwischen Israel und Ägypten vom Westen gelobt und hofiert.
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Urteil
Hosni Mubarak, 84, der einstige ägyptische Volksheld, da er 1968 im Krieg mit Israel aus ägyptischer Sicht als Sieger hervorging, muss lebenslang hinter Gitter. Das entschied am Samstag ein Gericht. Mubarak war seit 1982 ägyptischer Präsident. Mubarak wurde vor etwas mehr als einem Jahr in der ägyptischen Revolution gestürzt. Die Menschen hatten das korrupte System im Staat satt. Mubarak hatte es versäumt eine Gesellschaft aufzubauen, in der alle Menschen gleiche Chancen haben. Besonders junge Menschen sahen und sehen sich in Ägypten um ihre Zukunft betrogen. Dass Mubarak lebenslang hinter Gitter muss ist besonders den Hunderten Toten während der gewaltsamen Revolution in Kairo im Frühjahr 2011 zuzuschreiben. Auf dem Tahirplatz war es zu einem Massaker an Demonstranten