Gaddafi

  • 14.09.2012 | Kommentare

    Erstmals seit Jahrzehnten haben islamische Demonstranten und Chaoten eine deutsche Botschaft in einem islamischen Land, dem Sudan, gestürmt, und Feuer gelegt. Der Arabische Frühling könnte schon bald zum dunklen Herbst werden, warnt der weltweit anerkannte und bekannte Kriegsberichterstatter Peter Scholl-Latour in einem bemerkenswerten Interview mit der BILD-Zeitung. kriegsberichterstattung.com druckt Auszüge.
  • Anschlag

    13.09.2012 | Kommentare

    In Libyen sind vier amerikanische Diplomaten während einer heftigen militärischen Auseinandersetzung ermordet worden. In den USA gehen Gerüchte um, es könne mit dem Gedenktag 9/11 zusammenhängen, an dem Amerika der über 3000 Menschen im World Trade Center gedenkt, die in einem furchtbaren Terroranschlag von Al Quaida mit Flugzeugen getötet worden waren. Derweil kochen die Emotionen der Amerikaner angesichts der Ermordung der vier US-Diplomaten hoch. Alleine unter einem Artikel der New York Times wurden 2.154 Kommentare online publiziert.
  • Krieg

    21.08.2012 | Kommentare

    Die beiden Länder Russland und China haben die USA klar davor gewarnt, im Alleingang und an der UNO und dem Völkerrecht vorbei, in Syrien, wie schon in Libyen, mit massiven Bombenangriffen aus der Luft einseitig in den syrischen Bürgerkrieg einzugreifen.
  • 10.08.2012 | Kommentare

    In Libyen hat erstmals seit 1972 ein demokratisch gewähltes Parlament seine Arbeit aufgenommen. Es löst den sogenannten Übergangsrat ab (National Transitional Council; TNC)). Zum Parlaments-Präsidenten wurde Mohammed Magarief gewählt. Er gilt als gemäßigter Vertreter des Islams. Zudem verfügt er über internationale Erfahrungen, war beispielsweise unter Gaddafi Botschafter in Indien. Seit den 1980er Jahren lebte er im libyschen Exil. 97 Prozent der 6,5 Mio. Libyer sind Sunniten. Das ist jene konservative islamische Gruppe, die derzeit in Syrien den gewaltsamen Umsturz des Assad-Regimes plant.
  • Krieg

    04.08.2012 | Kommentare

    Ban Ki Moon ist der schlimmste UNO-Generalsekretär den die Welt in den vergangenen 70 Jahren gesehen hat. Sein aktueller Versuch den Syrien Krieg in der syrischen Stadt Aleppo mit den Völkermorden in Ruanda und Srebrenica auf eine Ebene zu ziehen, ist dermaßen falsch und peinlich, dass einem langsam bei Ban Ki Moon die Geduld vergeht. Es ist eine Katastrophe, dass ausgerechnet in einer solch schwierigen Zeit wie jetzt, ein Geschichtsverdreher und Geschichtsfälscher wie Ban Ki-Moon derzeit an vorderster Front der UNO, der United Nations, also der Vereinten Nationen, steht. Hinzu kommt: Der Mann ist ganz offensichtlich überfordert. Er passt nicht in die Schuhe, welche die Geschichte ihm bereitgestellt hat. Wenn der UNO-Generalsekretär allen Ernstes den Krieg in Syrien, besonders in der
  • Krieg

    03.08.2012 | Kommentare

    Die USA haben nun offen zugegeben in Syrien die terroristisch agierende islamische "Freie Syrische Armee (FSA)" finanziell und logistisch zu unterstützten. In einem Interview auf CNN räumte am Freitag der stets lächelnde Brian Sayers von der US-"Syrian Support Group" indirekt ein, man wünsche sich einen ähnlichen Krieg in Syrien führen zu können, wie in Libyen. Hier hatte der Krieg des westlichen Kriegsbündnisses NATO zu geschätzten 50.000 Toten geführt und zu zahlreichen bis heute nicht geahndeten Kriegsverbrechen auch auf Seiten der NATO.
  • 08.07.2012 | Kommentare

    Die erste Wahl nach 40 Jahren ist in Libyen zu Ende gegangen. Etwas voreilig haben sich bereits 40 Splittergruppen, angeblich mit eher "liberaler" Ausrichtung, zu den Siegern ausgerufen. Sie vereinen sich unter dem ehemaligen Übergangspremier Mahmud Jibril. Nur: Liberal ist man in Libyen schon, wenn man nicht radikal ist und keinen Gottesstaat nach dem Vorbild der Taliban in Afghanistan anstrebt. Doch genau vom Sieg jener Fanatiker gingen viele aus. Wer die Parlamentswahl in Libyen gewinnt, das wird erst am Montag feststehen. Und auch das: Ob es Wahlbetrug gab oder nicht - wir werden es wohl nie erfahren.
  • Bürgerkrieg

    02.07.2012 | Kommentare

    Der Internationale Strafgerichtshof ist froh: Nach Wochen quälender Ungewissheit entlassen nun Milizen endlich vier Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC). Libyens Gerichts-Präsident Sang-Hyun Song gab die Entlassung bekannt und entschuldigte sich.
  • Saif al-Islam Gadaffi

    12.06.2012 | Kommentare

    Vier Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag (auch bekannt als 'The International Court of Justice' oder 'Cour internationale de Justice') werden von lokalen Behörden in Libyen festgehalten. Sie sitzen in U-Haft. Zwar appellierte nun die Zentralregierung mehrmals vergeblich an lokale Clans, die Mitarbeiter des Strafgerichtshofs wieder frei zu lassen. Doch vergebens.
  • 10.06.2012 | Kommentare

    Der Internationale Strafgerichtshof Den Haag (The International Court of Justice, ICJ) hat sehr verschnupft auf die Verhaftung vierer seiner Mitarbeiter in Libyen durch die libysche Polizei reagiert und fordert die sofortige Freilassung. Die vier sind unter anderem Pflichtverteidiger von Seif al-Islam Gaddafi, dem Sohn des von libyschen Rebellen unter Beihilfe des westlichen Kriegsbündnisses NATO ermordeten ehemaligen libyschen Staatschefs Muhammed al Gaddafi. Den Haag möchte, dass gegen Gaddafi, einst Armeechef in Libyen, vor dem Internationalen Strafgerichtshof der Prozess durchgeführt wird. Die umstrittene libysche Regierung möchte einen Schauprozess in Libyen. Die gegen internationales Recht verstoßende Verhaftung der Pflichtverteidiger Gaddafis zeigt, dass Libyen noch weit davon
  • Gericht

    09.06.2012 | Kommentare

    Nach einem Bericht von afp seien vier Mitarbeiter des internationalem Strafgerichtshofs in Den Haag (International Court of Justice) in Libyen festgenommen worden. Gegenüber kriegsberichterstattung.com wurde dieser Bericht bestätigt. Die Festnahme stehe im Zusammenhang mit den derzeitigen Gerichtsverhandlungen gegen den Sohn des von libyschen 'Rebellen' unter Beihilfe der NATO ermordeten ehemaligen libyschen Staatschefs, Muhammed al Gaddafi, also gegen Seif al-Islam Gaddafi.
  • Krieg

    04.06.2012 | Kommentare

    Der Flughafen der libyschen Hauptstadt Tripolis musste heute geschlossen werden. Grund: Mehrere Bewaffnete hatten den Flughafen angegriffen. Zahlreiche Flugzeuge mussten ihren Start abbrechen. Betroffen waren auch Flugzeuge zum Beispiel der Austrian Airlines.