Gotteskrieger

  • 08.07.2012 | Kommentare

    Die erste Wahl nach 40 Jahren ist in Libyen zu Ende gegangen. Etwas voreilig haben sich bereits 40 Splittergruppen, angeblich mit eher "liberaler" Ausrichtung, zu den Siegern ausgerufen. Sie vereinen sich unter dem ehemaligen Übergangspremier Mahmud Jibril. Nur: Liberal ist man in Libyen schon, wenn man nicht radikal ist und keinen Gottesstaat nach dem Vorbild der Taliban in Afghanistan anstrebt. Doch genau vom Sieg jener Fanatiker gingen viele aus. Wer die Parlamentswahl in Libyen gewinnt, das wird erst am Montag feststehen. Und auch das: Ob es Wahlbetrug gab oder nicht - wir werden es wohl nie erfahren.