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Krieg
Die Sicherheitslage an der ägyptischen Grenze zu Israel spitzt sich weiter zu. Erneut sei es im Sinai-Gebiet zu gewaltsamen Übergriffen von vermeintlich israel-feindliche Islamisten gekommen. Dieses Mal seien UN-Friedenssoldaten beschossen worden. Tote wurde bislang nicht vermeldet. Dafür scheint der neue ägyptische Präsident Mohammed Mursi, Anhänger der erzkonservativen Muslimbrüderschaft, selbst zunehmend undemokratisch willkürlich zu agieren.
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Mubarak stirbt
Der rund 30 Jahre regierende im Frühjahr 2011 gestürzte ägyptische Präsident, Husni Mubarak, 84, ringe mit dem Tod, verlautet aus ägyptischen Militärkreisen. In den 70er Jahren galt Mubarak als einer der großen Helden in Ägypten, da er erfolgreich aus dem Krieg mit Israel zurückgekehrt war. Anschließend wurde Mubarak jahrzehntelang Dank seines Einsatzes für eine Aussöhnungspolitik zwischen Israel und Ägypten vom Westen gelobt und hofiert.
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Urteil
Hosni Mubarak, 84, der einstige ägyptische Volksheld, da er 1968 im Krieg mit Israel aus ägyptischer Sicht als Sieger hervorging, muss lebenslang hinter Gitter. Das entschied am Samstag ein Gericht. Mubarak war seit 1982 ägyptischer Präsident. Mubarak wurde vor etwas mehr als einem Jahr in der ägyptischen Revolution gestürzt. Die Menschen hatten das korrupte System im Staat satt. Mubarak hatte es versäumt eine Gesellschaft aufzubauen, in der alle Menschen gleiche Chancen haben. Besonders junge Menschen sahen und sehen sich in Ägypten um ihre Zukunft betrogen. Dass Mubarak lebenslang hinter Gitter muss ist besonders den Hunderten Toten während der gewaltsamen Revolution in Kairo im Frühjahr 2011 zuzuschreiben. Auf dem Tahirplatz war es zu einem Massaker an Demonstranten