Kairo

  • Krieg

    12.08.2012 | Kommentare

    Die Sicherheitslage an der ägyptischen Grenze zu Israel spitzt sich weiter zu. Erneut sei es im Sinai-Gebiet zu gewaltsamen Übergriffen von vermeintlich israel-feindliche Islamisten gekommen. Dieses Mal seien UN-Friedenssoldaten beschossen worden. Tote wurde bislang nicht vermeldet. Dafür scheint der neue ägyptische Präsident Mohammed Mursi, Anhänger der erzkonservativen Muslimbrüderschaft, selbst zunehmend undemokratisch willkürlich zu agieren.
  • Mubarak stirbt

    20.06.2012 | Kommentare

    Der rund 30 Jahre regierende im Frühjahr 2011 gestürzte ägyptische Präsident, Husni Mubarak, 84, ringe mit dem Tod, verlautet aus ägyptischen Militärkreisen. In den 70er Jahren galt Mubarak als einer der großen Helden in Ägypten, da er erfolgreich aus dem Krieg mit Israel zurückgekehrt war. Anschließend wurde Mubarak jahrzehntelang Dank seines Einsatzes für eine Aussöhnungspolitik zwischen Israel und Ägypten vom Westen gelobt und hofiert.
  • Urteil

    02.06.2012 | Kommentare

    Hosni Mubarak, 84, der einstige ägyptische Volksheld, da er 1968 im Krieg mit Israel aus ägyptischer Sicht als Sieger hervorging, muss lebenslang hinter Gitter. Das entschied am Samstag ein Gericht. Mubarak war seit 1982 ägyptischer Präsident. Mubarak wurde vor etwas mehr als einem Jahr in der ägyptischen Revolution gestürzt. Die Menschen hatten das korrupte System im Staat satt. Mubarak hatte es versäumt eine Gesellschaft aufzubauen, in der alle Menschen gleiche Chancen haben. Besonders junge Menschen sahen und sehen sich in Ägypten um ihre Zukunft betrogen. Dass Mubarak lebenslang hinter Gitter muss ist besonders den Hunderten Toten während der gewaltsamen Revolution in Kairo im Frühjahr 2011 zuzuschreiben. Auf dem Tahirplatz war es zu einem Massaker an Demonstranten
  • Gewalt

    05.05.2012 | Kommentare

    Nachdem es zu schlimmen Zusammenstößen zwischen den ägyptischen Militärs und gewalttätigen Demonstranten in der Nacht zum Samstag in Kairo gekommen ist, verhängte nun das Militär in Ägyptens Hauptstadt Kairo eine Ausgangssperre für die Nacht zum Sonntag. Sie gilt von 23 Uhr bis 6 Uhr. Insgesamt waren 296 Menschen verletzt worden. Ein Soldat wurde sogar getötet.
  • Exklusive Eilmeldung Ägypten

    07.12.2011 | 3 Kommentare

    Wie die Reise- und Krisengebietswebseite www.kriegsberichterstattung.com exklusiv erfahren hat, ist ein deutscher 75-Jähriger Rentner in Kairo bereits vergangene Woche in seiner kleinen Wohnung erstochen und ausgeraubt worden. Nähere Umstände zum Tathergang sind noch nicht bekannt. Es gibt Gerüchte, wonach der Rentner womöglich einen jüngeren Ägypter mit in seine Wohnung genommen haben könnte. Andere Gerüchte besagen, es könne sich um einen Raubmord handeln aus Beschaffungskriminalität.
  • 25.03.2012 | Kommentare

    Nachdem das westliche Kriegsbündnis NATO, welches auch von Deutschland finanziert wird, in einem halbjährigen Krieg das alte Gaddafi-Regime mit tausenden aus Kriegsflugzeugen abgeworfenen Bomben von der Macht entfernte und der Terror-Mob der neuen libyschen Führung den alten Machthaber Muhammed al Gaddafi öffentlich lynchte, fordert nun obendrein UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, die Welt möge doch bitte nun Libyen helfen. Die UN-Mitglieder sollten alles tun, damit die jetzige Regierung sich etablieren könne, erklärte Ki Moon. Als nicht demokratisch gewählter ?Ministerpräsident? von Libyen fungiert derzeit Abdurrahim Al-Kib. An der Macht kann sich die derzeitige Regierung vor allem durch massenhaft verübten Terror halten, wie zahlreichen Berichten zu entnehmen
  • Ägyptenreise nach der Revolution

    28.10.2011 | Ein Kommentar

    REISEBERICHT TEIL EINS: BADEORT EL GOUNA AM ROTEN MEEHRIch gebe es offen zu: Ich stehe den in den Medien umschriebenen Revolutionen im Nahen Osten und Nord-Afrika kritisch gegenüber. Es ist mir zu viel Gewalt, Tod, Kriegsverbrechen, Kriegs-Propaganda und einseitige Berichterstattung in den westlichen Medien am Laufen. Alles soll nun plötzlich an den Führern von Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien, Jordanien, Saudi-Arabien, Oman, Jemen, Bahrein und Marokko schlecht sein, was Jahrzehntelang niemanden im Westen wirklich störte.Entsprechend gespannt war ich auf unsere gut 14-tägige Ägyptenreise im Oktober 2011. Ergebnis bislang: Eindrücke eines touristisch nicht gerade überfüllten Badeorts nördlich von Hurghada namens El Gouna und Gespräche mit Menschen, die dort leben und
  • Welcome in Obamas & Clintons New World

    10.09.2011 | 14 Kommentare

    Die Gewalt in Nordafrika – sie hört nicht auf. Jetzt stürmte ein aufgebrachter Mob die israelische Botschaft in Ägyptens Hauptstadt Kairo mit solch brutaler Gewalt, dass sogar der israelische Botschafter Itzhak Levanon fluchtartig Ägypten verlassen habe, heißt es, da er um sein Leben gebangt habe.