Libyen

  • Totale Krieg

    11.10.2012 | Kommentare

    Dass ausgerechnet die islamische Republik Türkei nun mit F-16 Kampfjets ein syrisches Passagierflugzeug, welches sich von Russland kommend auf dem Weg nach Syrien befand, zur Landung in Ankara gezwungen hat, ist der Gipfel der schmutzigen Verlogenheit der islamischen Republik Türkei. Grund: Gerade über die türkische Grenze liefert die Türkei unter Beihilfe der NATO und der USA seit Monaten schwerstes Kriegsgerät an die islamische terroristisch agierende "Freie Syrische Armee".
  • Nach NATO-Massaker 2011

    07.10.2012 | Kommentare

    Das Chaos in Libyen geht weiter. Jetzt wurde der Ministerpräsident Mustafa Abu Schagur nach nur vier Wochen Amtszeit schon wieder vom eigenen Parlament abgesetzt. Chaosland Libyen lässt grüßen. Grund für die Absetzung ist der Umstand, dass es dem libyschen Ministerpräsidenten auch im zweiten Anlauf nicht gelungen ist, aus dem völlig zerstrittenen Parlament eine Regierung zu bilden.
  • YouTube-Film, Volksverhetzung

    28.09.2012 | Ein Kommentar

    Der Filmproduzent des US-Films "Innocence of Muslims" (Unschuld der Moslems) wurde in den USA in Los Angeles fest genommen. Es handelt sich um den ägyptischen christlichen Kopten Nakoula B., 55. Man wirft dem Filmmacher Volksverhetzung vor. Nach seiner Festnahme und Gerichts-Vorführung sowie Gerichts-Anhörung wurde er auf Wunsch der Staatsanwaltschaft und Anordnung des Gerichts in Haft behalten.
  • Angriffe

    14.09.2012 | Kommentare

    Nachdem bereits der US-Botschafter in Libyen mit einem Raketenangriff am Mittwoch von aufgebrachten libyschen Moslems in seinem Haus in Libyen umgebracht worden war, ist nun erstmals auch die deutsche Botschaft im Sudan und zwar in der Hauptstadt Khartum von einem Mob aufgerieben worden. Es sei bislang niemand verletzt worden, teilte das deutsche Außenministerium mit. Allerdings zeigte CNN am Freitag Bilder, wie die Deutsche Botschaft in Teilen brennt. Derweil rechnet die US-Regierung mit weiteren Angriffen auf westliche Botschaften in islamischen Ländern.
  • Anschlag

    13.09.2012 | Kommentare

    In Libyen sind vier amerikanische Diplomaten während einer heftigen militärischen Auseinandersetzung ermordet worden. In den USA gehen Gerüchte um, es könne mit dem Gedenktag 9/11 zusammenhängen, an dem Amerika der über 3000 Menschen im World Trade Center gedenkt, die in einem furchtbaren Terroranschlag von Al Quaida mit Flugzeugen getötet worden waren. Derweil kochen die Emotionen der Amerikaner angesichts der Ermordung der vier US-Diplomaten hoch. Alleine unter einem Artikel der New York Times wurden 2.154 Kommentare online publiziert.
  • 10.08.2012 | Kommentare

    In Libyen hat erstmals seit 1972 ein demokratisch gewähltes Parlament seine Arbeit aufgenommen. Es löst den sogenannten Übergangsrat ab (National Transitional Council; TNC)). Zum Parlaments-Präsidenten wurde Mohammed Magarief gewählt. Er gilt als gemäßigter Vertreter des Islams. Zudem verfügt er über internationale Erfahrungen, war beispielsweise unter Gaddafi Botschafter in Indien. Seit den 1980er Jahren lebte er im libyschen Exil. 97 Prozent der 6,5 Mio. Libyer sind Sunniten. Das ist jene konservative islamische Gruppe, die derzeit in Syrien den gewaltsamen Umsturz des Assad-Regimes plant.
  • 07.08.2012 | Kommentare

    Die ägyptische Regierung verstärkt nach einem Terroranschlag an der ägyptisch-israelischen Grenze nun die Militärpräsenz an den Grenzkontrollposten. Am Wochenende hatten mehrere dutzend ägyptischer Islamisten einen ägyptischen Grenzposten nach Israel überrannt und ein Massaker angerichtet: 15 ägyptische Soldaten starben, zwei Panzer wurden gestohlen und weiteres Militärgerät. Doch geht es nicht nur um Terror in Ägypten.
  • Frank Plasberg

    10.07.2012 | Kommentare

    In einer Debatte rund um Schuld und Unschuld im Bürgerkrieg in Syrien prallten am Montagabend in der ARD-Talkshow "Hart aber Fair" (Frank Plasberg) Weltbilder aufeinander, wie sie deutlicher kaum im Fernsehen zu Tage kommen können. Während Jürgen Todenhöfer, CDU-Politiker und Buchautor über Krisengebiete, bereits am Montag in einem ganzseitigen Artikel in der Bild-Zeitung über die schwierige Lage in Syrien berichtete und einräumte, dass schreckliche Massaker in Syrien eben auch von den Rebellen an der Zivilbevölkerung verübt worden waren (beispielsweise in Al-Hula), wollte ein vom Friedensprozess massiv enttäuschter Syrier das nicht gelten lassen.
  • 08.07.2012 | Kommentare

    Die erste Wahl nach 40 Jahren ist in Libyen zu Ende gegangen. Etwas voreilig haben sich bereits 40 Splittergruppen, angeblich mit eher "liberaler" Ausrichtung, zu den Siegern ausgerufen. Sie vereinen sich unter dem ehemaligen Übergangspremier Mahmud Jibril. Nur: Liberal ist man in Libyen schon, wenn man nicht radikal ist und keinen Gottesstaat nach dem Vorbild der Taliban in Afghanistan anstrebt. Doch genau vom Sieg jener Fanatiker gingen viele aus. Wer die Parlamentswahl in Libyen gewinnt, das wird erst am Montag feststehen. Und auch das: Ob es Wahlbetrug gab oder nicht - wir werden es wohl nie erfahren.
  • Bürgerkrieg

    02.07.2012 | Kommentare

    Der Internationale Strafgerichtshof ist froh: Nach Wochen quälender Ungewissheit entlassen nun Milizen endlich vier Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC). Libyens Gerichts-Präsident Sang-Hyun Song gab die Entlassung bekannt und entschuldigte sich.
  • Saif al-Islam Gadaffi

    12.06.2012 | Kommentare

    Vier Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag (auch bekannt als 'The International Court of Justice' oder 'Cour internationale de Justice') werden von lokalen Behörden in Libyen festgehalten. Sie sitzen in U-Haft. Zwar appellierte nun die Zentralregierung mehrmals vergeblich an lokale Clans, die Mitarbeiter des Strafgerichtshofs wieder frei zu lassen. Doch vergebens.
  • 10.06.2012 | Kommentare

    Der Internationale Strafgerichtshof Den Haag (The International Court of Justice, ICJ) hat sehr verschnupft auf die Verhaftung vierer seiner Mitarbeiter in Libyen durch die libysche Polizei reagiert und fordert die sofortige Freilassung. Die vier sind unter anderem Pflichtverteidiger von Seif al-Islam Gaddafi, dem Sohn des von libyschen Rebellen unter Beihilfe des westlichen Kriegsbündnisses NATO ermordeten ehemaligen libyschen Staatschefs Muhammed al Gaddafi. Den Haag möchte, dass gegen Gaddafi, einst Armeechef in Libyen, vor dem Internationalen Strafgerichtshof der Prozess durchgeführt wird. Die umstrittene libysche Regierung möchte einen Schauprozess in Libyen. Die gegen internationales Recht verstoßende Verhaftung der Pflichtverteidiger Gaddafis zeigt, dass Libyen noch weit davon
  • Gericht

    09.06.2012 | Kommentare

    Nach einem Bericht von afp seien vier Mitarbeiter des internationalem Strafgerichtshofs in Den Haag (International Court of Justice) in Libyen festgenommen worden. Gegenüber kriegsberichterstattung.com wurde dieser Bericht bestätigt. Die Festnahme stehe im Zusammenhang mit den derzeitigen Gerichtsverhandlungen gegen den Sohn des von libyschen 'Rebellen' unter Beihilfe der NATO ermordeten ehemaligen libyschen Staatschefs, Muhammed al Gaddafi, also gegen Seif al-Islam Gaddafi.
  • 05.06.2012 | Kommentare

    Die Nachrichtenlage vom Flughafen Tripolis ist unübersichtlich. Schon vor Stunden hieß es, libysche Rebellen hätten den Flughafen besetzt. Zahlreiche Airlines mussten deshalb vor Ort, unter anderem die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines, AUA, mussten den Flugbetrieb einstellen. Alleine bei der AUA waren 50 Fluggäste sowie das Personal betroffen. Gleichzeitig zeigt die Besetzung des Flughafens, die immer noch nicht beendet scheint, wie die Regierung mitteilte, dass der Krieg in Libyen noch nicht vorbei ist. Heikel: Parallel läuft derzeit die Verhandlung gegen einen der Gaddafi-Söhne vor Gericht. Es handelt sich um den Sohn Saif al-Islam Gaddafi, welcher früher ein Hauptverantwortlicher für die libysche Armee war. Ihm werden Kriegsverbrechen vorgeworfen (bitte Kommentar
  • Krieg

    04.06.2012 | Kommentare

    Der Flughafen der libyschen Hauptstadt Tripolis musste heute geschlossen werden. Grund: Mehrere Bewaffnete hatten den Flughafen angegriffen. Zahlreiche Flugzeuge mussten ihren Start abbrechen. Betroffen waren auch Flugzeuge zum Beispiel der Austrian Airlines.
  • 31.05.2012 | 2 Kommentare

    Obwohl der UNO-Sicherheitsrat eindeutig in seiner scharfen Syrien-Rüge vom Wochenende klar machte, dass man das Syrien-Massaker in Houla in der Nähe der Rebellen-Hochburg Homs gegen 108 Menschen und 32 Kinder massiv verurteile, ohne dass man jedoch genau wisse, wer verantwortlich für das Massaker sei, träumt nun der neue französische Präsident François Hollande von einem erneuten Massenkrieg. In Libyen halfen die Franzosen bereits im Jahr 2011 innerhalb des westlichen Kriegsbündnisses NATO 50.000 Menschen durch Dauerfeuer aus der Luft umzubringen.