NATO bringt mit Raketen neun Zivilisten in Tripolis um

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Das europäisch-amerikanische Kriegsbündnis NATO hat am Wochenende bei einem weiteren Raketenangriff in einem Wohngebiet in Tripolis erneut neun Zivilisten umgebracht – darunter zwei Kinder.  Die NATO steht im Verdacht, bereits mehrere hundert Personen, darunter unzählige Zivilisten, im Krieg gegen Libyen getötet zu haben. Bei mehr als 10.000 Flugangriffen sollen nach Schätzungen bereits mehr als 20.000 Bomben auf Libyen abgeworfen worden sein. Die in Jahrzehnten aufgebaute Infrastruktur, vorwiegend bestehend aus Straßen und Brücken, wurde schon jetzt nachhaltig durch die NATO in Teilen massiv zerstört.

Die deutsche Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel (CDU) sowie Außenminister Guido Westerwelle (FDP), bedauerten die NATO-Tötungen bislang offiziell nicht. Wie stern.de berichtet, hätten die Menschen in dem von den NATO-Angriffen betroffenen Stadtteil in Tripolis „Shuha, shuhada – min ajlek ya Libya“ skandiert. Übersetzt heißt das „Märtyrer, Märtyrer – für das Wohl Libyens“.

Derweil nimmt der Druck auf die NATO in den USA, aber auch Deutschland, zu. In zahlreichen Online-Kommentaren wird die NATO bereits sarkastisch-kritisch als „Nordatlantische Terrororganisation“ bezeichnet. Eigentlich steht NATO für Nord-Atlantisches Verteidigungsbündnis. Doch primär ein Verteidigungsbündnis ist die NATO schon lange nicht mehr. Immer häufiger agiert sie offensiv kriegerisch. Finanziert wird die NATO durch die USA, Deutschland, Frankreich oder Groß-Britannien.

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