Skip to main content
Montag, 22. Juli 2019

Wie verrückt und gefährlich ist U.S-Präsident Obama? Nach Libyen will er Iran aufmischen

iran-kriegsberichterstattung

U.S-Präsident Barack Obama (Demokraten) hat mit unbemannten Drohnen mehr als 2000 Menschen weltweit durch Raketenangriffe umbringen lassen. Mehr als alle seine Vorgänger. Nach Medienangaben waren darunter lediglich rund 150, die mehr oder weniger nachweislich Anhänger der Terror-Organisation Al Quaida waren. Doch das ist ihm nicht genug: Jetzt möchte Obama möglicherweise auch die Atommacht Iran angreifen. Angedroht wurde das schon öfters direkt oder indirekt. Immer mehr fragen sich aber mittlerweile besorgt: Wie verrückt ist eigentlich Obama? Und: Treibt der Mann die Welt in den ersten Atomkrieg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs?

Offiziell ist noch die Rede von der Erhöhung diplomatischen Drucks auf den Iran. Doch inoffiziell raunen bereits einige Politiker, Obama bereite die Welt – nach Libyen – nun auf den nächsten Krieg vor: Die USA könnten mit Hilfe des westlichen Kriegsbündnisses NATO, das auch von Deutschland finanziert wird, und unter Hinzuziehung der Arabischen Liga, schon in einigen Monaten den Iran angreifen.

Bislang fehlte den Amerikanern dazu die richtige Story, die einen Krieg unausweichlich erscheinen lässt. Doch jetzt scheinen sie eine gefunden zu haben, ganz so, wie im Ersten Weltkrieg. Bei der als „Attentat von Sarajevo“ in die Geschichte eingegangenen Tötung des Österreich-Ungarischen Erzherzogs Franz Ferdinand handelte es sich nach Überzeugung der allermeisten Historiker und Politologen um einen gesuchten und gefundenen Vorwand, vor allem für Deutschland, um einen Krieg gigantischen Ausmaßes zu entfesseln.  Das Attentat geschah am 28. Juni 1914 und war der Startschuss zum größten bis dahin gekannten Krieg, mit Millionen Toten. Deutschland gilt als die Nation, die diesen Krieg, wie auch den Zweiten Weltkrieg, maßgeblich zu verschulden hat.

Vom bösen Iran und den guten USA

Nun scheint auch die U.S.-Regierung einen Vorwand für einen möglichen Krieg in näherer oder etwas fernerer Zukunft an der Hand zu haben: Angeblich soll der Iran ausgerechnet den saudi-arabischen Botschafter in den USA, Adel al-Jubeir, ermorden lassen haben wollen. Damit es auch richtig stark nach einem Schurkenstück klingt, sollen sogar mexikanische Drogenkartelle in das Mordkomplott involviert sein. Im Amerikanischen gibt es für solche Storys einen guten Spruch: It looks too good to be true. Es schaut einfach zu gut aus, zu passend, als dass man es wirklich als Realität glauben mag.

Saudi-Arabien lässt zum eigenen Regime-Erhalt gerne andere Staaten über die Klinge springen

Der Hintergrund: Iranische Agenten, angeblich Mitglieder einer Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarde, hätten bei einem mexikanischen Drogenkartell einen Auftragsmörder anheuern wollen. Das Ziel sollte angeblich ausgerechnet die Ermordung des Botschafters eines der letzten Verbündeten der USA im Nahen Osten sein, nämlich der von Saudi-Arabien.

Da Saudi-Arabien, das seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von einem diktatorischen Regime geführt wird, bereits im Libyen-Krieg eindrucksvoll seine große Verbundenheit mit den USA und dem Westen unter Beweis stellte, stieß die neue U.S.-Räubergeschichte dort entsprechend auf offene Ohren. Möchte man doch auch künftig ausreichend Kampfpanzer und Kampfjets vom Westen geliefert bekommen, um das eigene Regime zu stärken. Dafür lässt man andere Staaten, auch arabische, gerne über die Klinge springen. Hierzu dürfte nach Libyen auch der Iran gehören.

Derweil hat der Iran die U.S.-Vorwürfe als  „kindisches Spiel“ zurück gewiesen. Von einem gar „stümperhaften Spiel“ sprach der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi und sagte, die Vorwürfe entbehrten jeglicher Grundlage.

U.S-Außenminister Clinton ist wieder Kriegstreiberin

In der Zwischenzeit betätigt sich US-Außenministerin Hillary Clinton (Demokraten) einmal mehr als zweitoberste Kriegs-Propagandisten der USA. In einem Interview sagte die einstmals angesehene U.S.-Politikern:  „Wir wollen unseren Freunden versichern, dass die Vorwürfe gegen den Iran wohlbegründet sind“.

Derweil läuft, wie schon beim Libyen-Krieg, die westliche Medienmaschinerie wieder an – häufig unkritisch. Wie zum Beispiel auf spiegel-online. Während www.euronews.de auch Kritik an den U.S.-Vorwürfen kundtat, publiziert das Onlineportal spiegel-online recht unkritischen den USA-hörigen Bericht „Obama sucht weltweit Verbündete gegen Iran“.  Neben euronews oder focus-online.de sind aber auch einige Schweizer Medien bemüht, ihr journalistisches Handwerk nicht fallen zu lassen. So schreibt der angesehene „Tages-Anzeiger“ über den angeblichen iranischen Attentäter: „Ein Agent zweifelhaften Zuschnitts“. Das ist er nach Überzeugung von kriegsberichterstattung.com in der Tat.
Dass nicht wenige Bürger und Politiker erhebliche Zweifel an der neuen U.S-Räuberpistolen-Geschichte haben, ist mehr als verständlich: Ein westliches Land, wie die USA, das unter Missachtung demokratischer rechtsstaatlicher Prinzipien ohne Recht und Gesetz weltweit mehr als 2000 Menschen über Raketenangriffe mittels unbemannter Drohnen innerhalb von zwei Jahren hinrichten lässt, dem kann letztlich sogar eine Mordgeschichte an anderen Botschaftern zugetraut werden. Es scheint so, als ob die U.S.-Regierung unter Obama nicht weniger diskussionswürdig ist, als die Vorgänger-Regierung der Republikaner unter George Bush.



Kommentare (2)


Angebliche Anschlagspläne: Obama weist Zweifel an Beteiligung des Iran zurück 13. Oktober 2011 um 22:00

[…] Situation im Iran 2011 President Obama White House Nowruz 2011 message to Iran In Blogs gefunden: Wie verrückt und gefährlich ist USPräsident Obama Nach Libyen Offiziell ist noch die Rede von der Erhöhung diplomatischen Drucks auf den Iran doch […]

Antworten

Stefan 16. Oktober 2011 um 18:29

Für mich trifft das auch absolut den Nagel auf den Kopf. ich binmega enttäuscht von Obama und Clinton. Überall Unruhe stiften, kann jeder. Aber Frieden bringt das nicht unbedingt.

Antworten

Schreibe einen Kommentar zu Stefan Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Freitag, 05. Juli 2019

Öltanker

Großbritanniens Piraterie in Gibraltar gegen Iran und Syrien ist völkerrechtlich krimineller Akt

Kommentar – Großbritannien hat in einem Akt internationaler Piraterie auf Bitte der rechtspopulistischen Regierung der USA einen Öltanker militärisch aufgerieben und festgehalten. Der Öltanker hatte in der Meerenge von Gibraltar ins Mittelmeer vorstoßen wollte. Angeblich gehöre der Öltanker zum Iran, der Öl nach Syrien habe transportieren wollen. Sowohl das Mittelmeer als auch die Straße von Gibraltar sind öffentlich zugängliche Gewässer, […]

Wikimedia Commons, the free media repository. Public domain der United States. Freitag, 14. Juni 2019

Brennende Öltanker: USA führten seit 1775 über 80 Kriege oder wer einmal lügt dem glaubt man nicht

Kommentar – Die USA haben in den vergangenen 250 Jahren so oft gelogen, wenn es um Kriege ging, dass man ihnen nicht mehr glauben mag. Es ist müßig, alle Kriege aufzuzählen, in welche die USA verwickelt waren. Kriege, die in der Mehrheit durch die USA aggressiv und federführend auf Grund eigener wirtschaftlicher oder geopolitisch-expansiver Interessen durchgeführt wurden. Wikipedia Deutschland nennt […]

Donnerstag, 06. Juni 2019

D-Day

Winston Churchills Buch The Second World War: Zwischen Wahrheit und verdrehten News oder warum der Brexit so gefährlich ist

In der Normandie, im Norden Frankreichs, kamen am Donnerstagvormittag den 6. Juni 2019 Hunderte geladene Besucher gemeinsam mit rund 10 britischen Veteranen zusammen. Man gedachte den schrecklichen Ereignissen am 6. Juni 1944, die man damals als „Operation Neptune“ oder auch „Operation Overlord“ bezeichnete. Damals, vor 75 Jahren, waren an einem einzigen Tag weit über 100.000 Soldaten in einem brutalen Krieg […]

Mittwoch, 15. Mai 2019

Zündeln

Iran-Krise um angebliche Drohnenangriffe und die Lügenkriege

Kommentar – Es ist immer das gleiche: Wenn eine Nation gegen eine andere mit kriegerischen Aggressionen auf Grund politischer Dissonanzen vorgehen möchte, beginnt als erstes der PR-Lügenkrieg. Damit möchte man die Öffentlichkeit auf seine Seite ziehen. Das war im Zweiten Weltkrieg so, als Polen und Großbritannien den deutschen Diktator Adolf Hitler bewusst über die Danzig-Frage 1939 monatelang provozierten. Und damit […]

Mittwoch, 01. Mai 2019

Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz will am 19. Mai gegen Verschärfung des Waffenrechts entsprechend EU-Vorgaben stimmen

Auch wenn es in der EU zahlreiche Gegner von Waffen in privaten Händen gibt: In der Schweiz wollen am 19. Mai in einer Volksabstimmung zahlreiche Bürger nach wie vor für ihr Waffenrecht stimmen. Dabei gibt es aber hitzige Diskussionen ob das alte Waffenrecht erhalten bleiben soll oder ob es entsprechend des Schengener Euro-Abkommens überarbeitet, also verschärft werden soll. Die Anhänger […]

Sonntag, 28. April 2019

Todesfall UKE Hamburg + Wollte Ärztin Psychopharmaka mit Gewalt in den Mund stopfen lassen?

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) versinkt in einem Skandal. Wie die linksalternative Tageszeitung taz berichtet, habe sich ein unglaublicher Vorfall an der „Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf“ mit Todesfolge eines Patienten ereignet.[i] Für die psychiatrische Klinik des UKE verantwortlich wird auf der Homepage des UKE Klinikdirektor Univ-Prof. Dr. Jürgen Gallinat genannt.[ii] Der Arzt lässt sich auch auf der […]